Neuigkeiten Februar 2024

Wer bekommt den Ball?
Fast genau vor fünf Jahren kam ein Flaschenlamm zu uns auf den Gnadenhof. Das ca. 10 bis 14 Tage alte Rhönschaf erhielt den Namen "Antonio". Die noch sehr frostigen Nächte machten es notwendig, dass "Antonio" die ersten Wochen in der Wohnung blieb. Hier hatten wir ihm ein kleines Gatter gebaut. Am liebsten aber lief er mit unserem Border Collie "Monty" umher.🐑😀😉

Neuigkeiten Januar 2024

Leo im Wintermantel

 

16 Jahre hat unser Ziegenbock Leo jetzt schon auf dem „Buckel“! Auch schon deshalb lässt er es lieber etwas langsamer angehen und bleibt den Streitereien der anderen Ziegen fern.

Gerne gesellt er sich zu den Helferinnen und genießt deren Streicheleinheiten.

Die sehr frostigen Tage haben ihm jedoch zu schaffen gemacht. Leo hat nur wenig Unterwolle und ist dadurch gegen die Kälte nicht ausreichend geschützt.

Deshalb haben wir ihm ein wärmendes Mäntelchen gekauft und schützen ihn so gegen die Kälte.

Er trägt es voller Stolz!

 

 


Neuigkeiten Dezember 2023

2023 war auch ein Jahr der schönen und intensiven Begegnungen von Mensch und Tier auf unserem Gnadenhof!


Wir bedanken uns bei den Helferinnen und Helfern, den Tierpaten und Freunden des Gnadenhof Eiweiler für die Unterstützung im zu Ende gehenden Jahr.
Nur mit eurer Hilfe sind wir in der Lage, den Tieren in Not ein Zuhause zu geben. Auch macht es uns Mut, unser Engagement noch viele Jahre fortzuführen.
Wir wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2024!👏🐑😀

Futterspende von „MARTINI Maschinenservice“ Heusweiler

Im Rahmen eines Sommerfestes hatte die Firma MARTINI, Schacht Dilsburg 5,
66265 Heusweiler, eine Spendensammlung für den Gnadenhof Eiweiler durchgeführt.

Mit Hilfe dieser Sammlung übergaben nun Daniel und Matthias MARTINI mehrere Säcke Wiesencobs und viele Packungen Haferflocken an den Gnadenhof.

Sie dienen als Nahrungsergänzung und werden insbesondere an alte oder kranke Schafe und Ziegen verfüttert.

 

Ein herzliches Dankeschön an die Spender!


Neuigkeiten November 2023

Heute mussten wir "Shiva" über die Regenbogenbrücke gehen
lassen. Ihre Beine wollten sie nicht mehr tragen. 2017 hatten wir sie aufgenommen, in einem nicht sehr schönen Zustand. Ihr genaues Alter ist uns nicht bekannt. Niemand hatte sich um "Shiva" gekümmert. Allein lebte sie in einem Wald, über Jahre nicht mehr geschoren! Die Saarbrücker Zeitung hatte über sie berichtet.
"Shiva" war ein liebes Schaf, immer geduldig, auch wenn es um das Futter ging. Der Abschied fiel uns sehr, sehr schwer!

 


Neuigkeiten Oktober 2023

Gemeinsam für´s Tierwohl

 

Die Anzahl der Menschen, die sich vegetarisch oder auch vegan ernähren, wird von Jahr zu Jahr größer.

Parallel dazu wird auch das Angebot für diese Ernährungsform immer umfangreicher. Aber, nur Fleisch, Milch,Käse, Eier und Fisch wegzulassen ist nicht automatisch gesund!

Deshalb sollte insbesondere der Veganer auf eine abwechslungsreiche Ernährung mit einer genügenden Zufuhr von Vitamin B12 achten!

Am 15. Oktober 2023 besuchten Veganer und Vegetarier aus dem Dreiländereck Lothringen-Luxemburg-Saarland den Gnadenhof Eiweiler.

Die Gruppe bestand aus Teilnehmenden / Mitgliedern von ProVeg vor Ort - Saarbrücken, SaarVeggies, Vegans for Future AKTIV - Saarland und Vegan Society Luxembourg.

 

Sarah von Pro Veg vor Ort Saarbrücken hat die Erinnerungen zu dem Besuch mit ihren Worten in schönen Sätzen zusammengefasst:

Wir SaarVeggies, Vegans For Future und ProVeg- oder Vegan Society Luxembourg-Mitglieder kooperieren öfter miteinander: Beispielsweise organisieren wir zusammen vegane Info- und Essensstände, oder wir laden gemeinsam zu öffentlichen veganen Grill- und Weihnachtsfeiern oder Wanderungen mit veganem Picknick ein.

Unsere Aktionen wollen meist nicht die Gewalt illustrieren, die den sogenannten Nutztieren heute angetan wird, sondern eher ein bisschen erlebbar machen, wie die Welt aussehen könnte, wenn wir keine Tiere mehr benutzen würden.

Dabei zeigen wir oft vor allem des Aspekt des Essens: wie schmeckt es ohne Tier und wie wird es zubereitet?

 

Etwas Besonderes war es für uns deshalb, bei unserem Besuch auf dem Gnadenhof Eiweiler noch einen anderen, und vielleicht den wichtigsten Teil unserer positiven Vision erleben zu können: dass Tiere die Freiheit und Wertschätzung leben.

Ein liebevoll bemalter Stall und große Wiesen bieten ein Für-Immer-Zuhause für gerettete Schafe und Ziegen. Jede von ihnen hat hier einen Namen, ihre individuelle Persönlichkeit wird gesehen und ihre Bedürfnisse berücksichtigt.

Mit veganen Süßigkeiten beisammen sitzend hörten wir Geschichten von einzelnen Tieren: wo sie herkommen, welche gesundheitlichen Probleme sie vielleicht mit sich tragen oder hier auf dem Hof überwinden konnten, und wie unterschiedlich ihre Charaktere sind.

Auch bekamen wir einen Einblick in die Arbeit auf dem Gnadenhof, den Alltag mit Tierarztbesuchen, immer neuen Anfragen sowie Besuchen von Schulkindern, die direkt ein Gespür dafür bekommen, dass Tiere hier als Lebewesen wertgeschätzt werden, und von jedem Insekt den Namen wissen wollen.

Ein Highlight war für uns natürlich die darauffolgende Hofführung und die Möglichkeit, die Schafe und Ziegen persönlich kennenzulernen. Einige begrüßten uns neugierig und mochten sogar von uns gestreichelt werden. Es war schön, den Tieren dabei in so einer friedlichen und respektvollen Atmosphäre zu begegnen: niemand musste sich streicheln lassen, aber alle, die wollten, konnten zu uns kommen und einfach so lange bleiben, wie es ihnen angenehm war. Und es gab und ein so wohltuendes Gefühl, diesen Individuen in die Augen zu sehen und zu wissen: hier geht es ihnen gut, hier dürfen sie sie selbst sein und ihr Leben bis zum Schluss genießen.

Wir sind dankbar, dass es Orte wie diesen gibt, die vormachen, wie es sein kann: Orte, an denen Tiere so leben können, wie wir es uns für alle Tiere wünschen!“

 

 

Neuigkeiten September 2023

SPD-Abgeordnete zu Besuch beim Gnadenhof


Beim Gnadenhof Eiweiler freute man sich über den Besuch der beiden Mitglieder des saarländischen Landtages, Pascal Arweiler und Flora-Elisa Schröder.

P. Arweiler ist stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion, Frau Schröder hat die Funktion der tierschutzpolitischen Sprecherin inne!

Beim intensiven Austausch mit den Abgeordneten stellten Jutta und Lothar Braun ihr Projekt vor, welches bereits fünfzehn Jahre im eigenen Garten in Heusweiler-Eiweiler und auf dazu gepachteten Weideflächen besteht.

Dort hilft man auch Menschen, welche aus gesundheitlichen oder finanziellen Gründen ihre Tiere nicht mehr versorgen können. Ebenso werden Fundtiere (Schafe und Ziegen) aufgenommen, für deren Unterbringung die Kommunen zuständig sind. Tierheime sind nicht in der Lage, Nutztiere aufzunehmen.

Doch man jetzt sich nicht nur den Tierschutz als Ziel. Der pädagogische Aspekt spielt eine genauso wichtige Rolle. So werden Besuche für Familien, Gruppen, Schulklassen und Kindergärten über das ganze Jahr angeboten. Auch Schulpraktika sind auf dem Gnadenhof möglich. So können Jugendliche etwas über das Übernehmen von Verantwortung für Tiere lernen. Sie wirken an der täglichen Arbeit mit, füttern die Tiere und erleben, was für eine Pflege für die Tiere notwendig ist.

Auch Menschen mit Handicap freuen sich über die Besuche oder das Mithelfen am Gnadenhof.

Auch kam zur Sprache, dass die Futterkosten in den letzten Jahren durch den Ukraine-Krieg und sog. Agrarspekulanten, sowie witterungsbedingt schlechte Ernten, enorm gestiegen sind. Ebenso haben sich die Tierarztkosten aufgrund der neu in Kraft getretenen Gebührenordnung nahezu verdoppelt.

Beide Abgeordnete stellten heraus, dass nicht nur Tierheime sondern auch Auffangstationen für Tiere in Not, wie der Eiweiler Gnadenhof, einen wichtigen Beitrag zum Tierschutz leisten. Dies gelte somit auch für die artgerechte Haltung von Nutztieren, wie man sie beim Gnadenhof im Heusweiler Ortsteil verdeutliche. Das alles wäre nicht möglich ohne die Arbeit der vielen fleißigen Helfer“.

Beim anschließenden Rundgang über das Hofgelände konnten sich die beiden Politiker auch einen Eindruck über die Unterbringung der Tiere machen.

Dabei kam auch ein Kontakt zu Tieren zustande, was Mensch und Tier gleichermaßen erfreute.

 

 


Neuigkeiten August 2023

Sechs Wochen lang musste unsere "Zuckerschnute Valentina", wegen einer verkapselten Entzündung im linken Vorderlauf in der Tierklinik in Gießen behandelt werden.
Gestern, am 04. August, hat sie sich von den lieben Menschen in der Justus-Liebig-Universität verabschiedet. Dort, in der Fachklinik für "Kleine Wiederkäuer" hat man sie wieder gesund gepflegt. Es war eine ärztliche Behandlung mit Höhen und Tiefen. Wir haben "gebangt und gehofft" und sind jetzt glücklich, dass Valentina wieder auf vier Beinen laufen kann! Ein herzlicher Dank geht an die behandelnden Ärzte und Pfleger in der Tierklinik. Auch Sie hatten Valentina in ihr Herz geschlossen.
Nach ihrer Rückkehr auf dem Hof wurde sie von allen Schafen freudig empfangen.
Auch sie hatten Valentina vermisst. 🍀🐏🌱🩷

Neuigkeiten Juli 2023

Die Vögel haben uns diese Sonnenblumen geschenkt!
Dort stand das Vogelhäuschen zur Winterfütterung! Einige Kerne haben sie auf den Boden geworfen und daraus sind diese schönen Sonnenblumen gewachsen! Wir freuen uns und versprechen, sie auch im nächsten Winter wieder zu füttern!👏😀🌞

 Es ist ein ständiger Wechsel zwischen Freud und Leid, welcher uns auf dem Gnadenhof für Tiere begleitet.

Seit Gestern überwiegt der Schmerz, denn das kleine Schäfchen „Lulu“ ist über die „Regenbogenbrücke“ gegangen. Die Diagnose des Tierarztes war so, dass man ihr nicht mehr helfen konnte.
Im November 2021 hatten wir „Lulu“ im Alter von 10 Jahren zu uns genommen.
„Das Ouessantschaf, auch als bretonisches Zwergschaf bezeichnet, ist die kleinste Schafrasse der Welt. Sie stammen von der kleinen französischen Insel Ile d´Ouessant, vor der Westküste der Bretagne.
Obwohl sie gegenüber den anderen Schafen sehr klein war, konnte sie sich behaupten. Wenn es etwas "Leckeres" gab, war sie immer vorne mit dabei. Auch war sie die Erste, wenn die Herde morgens zum grasen auf die große Wiese lief. „Lulu“ war eine „Perle“, wie auch die Bedeutung ihres Namens.
Wir werden „Lulu“ nie vergessen!

Hortkinder der Europäischen Schule Saarland zu Besuch beim Gnadenhof Eiweiler

 

Unter dem Motto “Verantwortung des Menschen gegenüber den Haus- und Nutztieren“ besuchten am 20. Juli 2023 Schüler*innen der „Europäische Schule im Saarland (ESS)“ in Saarbrücken mit ihren pädagogischen Erzieherinnen unter der Leitung von Frau Carmela Gagliardi die „Auffangstation für Tiere in Not“ in Eiweiler, Zum Vogelsborn.

Ein wesentlicher Teil des schulischen Konzepts der „ESS“ ist die Verbindung von Lern- und Freizeiten innerhalb des Schultags. Die ESS nahm den Betrieb mit Beginn des Schuljahres 2021/2022 auf. Träger des noch jungen Hortes ist der „Arbeiter-Samariter-Bund“ (ASB) im Auftrag der Schulträger Regionalverband Saarbrücken und Stadt Saarbrücken.

Die Europäische Schule Saarland wird als Ganztagsschule geführt. Sie bietet ein internationales Lernumfeld der Schüler*innen der Primar- und Sekundarstufen bis zum europäischen Abitur nach 12 Jahren.

Die Schulklasse war, umweltbewusst, mit der Saarbahn nach Eiweiler angereist. Am Beispiel von Schicksalen einzelner Tiere auf dem Gnadenhof wurde die Nutztierhaltung beleuchtet und besprochen.

Bei der sich anschließenden Führung durch Jutta Braun konnten die 23 Schüler*innen und vier Betreuerinnen auch Kontakt zu einzelnen Tieren aufnehmen, was ihnen sichtlich Spaß bereitete.

Die beiden Kamerunschafe „Frau Ping“ und „Frau Pong“ bekamen dabei die meisten Streicheleinheiten ab.

Auch der Border - Collie „Monty“ kam bei dem Besuch nicht zu kurz. Die Kinder führten mit ihm „Suchspiele“ durch, was viel Freude bereitete und den Besuch nach drei Stunden beendete.

 



Mit der Abendsonne über den Gnadenhof geschaut. Die Getreidefelder leuchten gold-gelb! Im Hintergrund ist der Sendemast Göttelborn zu sehen.


Neuigkeiten Juni 2023


Es wird eng im Schwalbennest

Die fünf jungen Schwalben aus dem Ziegenstall haben sich prächtig entwickelt und sind nach zirka 20 Tagen flügge geworden. Die ersten Flugübungen unternehmen sie mit ihren Eltern. Nacheinander kommt jeder von ihnen an die Reihe. „Kleine und leichte Vögel, wie die Rauchschwalben, lernen schneller fliegen als große Vögel. Ihre Federn sind in relativ kurzer Zeit bereits ausgewachsen. Eigentlich lernen sie das Fliegen schon im Nest, in dem sie ihre Flugmuskeln trainieren.“

 

Ausgeflogene Jungvögel bleiben zunächst in der Nähe des Nestes und werden von den Eltern noch bis zu einer Woche gefüttert.

Rückschau auf unser Hoffest
Zufrieden und mit ein wenig Stolz schauen wir zurück auf unser Fest am vergangen Sonntag.
Viele hundert Besucher waren der Einladung gefolgt und sparten nicht mit Lob für das gesamte Team, das die Veranstaltung „so toll und herzlich organisiert hat“.
Bei schönem Wetter haben sich die Gäste rundum wohl gefühlt!
Auch fanden die veganen Speisen einen großen Anklang!
Wir bedanken uns bei allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben!

Neuigkeiten Mai 2023


Schon bald ist es soweit. Der Besuch wird Euch Freude bereiten!


Fleißige Schwalben
Auf dem Gnadenhof Eiweiler sind die beiden Rauchschwalbenpaare damit beschäftig, ihre Nester herzurichten bzw. zu bauen. Im Ziegenstall haben sie einer "Nesthilfe" den Vorzug gegeben.
Im Schafstall dagegen wird das Nest neu aufgebaut. Sie verwenden dazu lehmige Erde, die sie sammeln und mit Speichel als kleine, runden Klümpchen zu einer festen Masse verkleben. Hier wird der Nestbau noch ein paar Tage dauern.
Es macht sehr viel Spaß, den kleinen Vögel dabei zu zu schauen.

Neuigkeiten März 2023


Nach einer Woche durfte unser Neuzugang "Bella" ihren Stall verlassen. Eine intensive Klauenpflege und tierärztliche Untersuchungen waren zuvor noch notwendig! Den ersten unmittelbaren Kontakt hatte die Ziege mit einigen Kamerunschafen und unserem Reh "Stella"! Wie bei allen Neuankömmlingen wurde sie neugierig beäugt. Auch der Schaf- und Ziegenherde näherte sie sich nur vorsichtig! "Bella" ist sehr menschenbezogen und deshalb gegenüber den anderen Tieren etwas scheu. Wir sind aber sicher, dass sie sich schon bald in ihre neue Umgebung eingefunden hat.😄

Neuigkeiten Januar 2023


Hochbetrieb am Vogelfutter-Platz auf dem Gnadenhof Eiweiler.

Auch der Buntspecht kam vorbei, um sich seine Portion Futter abzuholen. Ihn mit einem Foto festzuhalten ist nicht ganz einfach. Er ist sehr aufmerksam und scheu! Aber heute hat es geklappt!


Wintervogelzählung 2023

Unter dem Motto „Stunde der Wintervögel“ hatten der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und sein bayerischer Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV) bereits zum dreizehnten Mal zu dieser „Mitmachaktion“ aufgerufen.

Vom 06. bis 09. Januar 2023 konnten eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park gezählt und gemeldet werden.“

Bei der Zählung auf dem Gnadenhof Eiweiler lag der Haussperling zwar immer noch weit vorne, aber gegenüber der Zahl vierzig in 2022 wurden in diesem Jahr noch fünfundzwanzig „Spatzen“, wie er im Volksmund auch genannt wird, beobachtet und gezählt. Er dürfte auch in diesem Jahr der häufigste Wintervogel in Deutschlands Gärten bleiben.

Die Meisen haben zahlenmäßig etwas zugelegt. So wurden neun Blau- und sechs Kohlmeisen gezählt. Im Vorjahr waren es noch insgesamt zwölf.

Außerdem wurden zwei Amseln, drei Stare, zwei Krähen, ein Buntspecht, ein Grünspecht und ein Rotkehlchen festgestellt.

 

Gegenwärtig bestimmen die Meisen mit ihrem lauten, ja fröhlichen Gesang und dem unentwegten Hin- und Herfliegen das Bild im Garten. Das relativ warme Wetter hat auch dazu geführt, dass die Vögel bereits die Nistkästen inspizieren. Doch für eine Brut ist es noch viel zu früh. Strenge Fröste könnten hier der Fortpflanzung großen Schaden zufügen.


Weihnachtsbäume als Leckerbissen

Nach einer „Corona-Pause“ hat die Jugendfeuerwehr Heusweiler in diesem Jahr den Gnadenhof Eiweiler wieder mit ausreichend vielen Weihnachtsbäumen versorgt. Danke für euer Engagement!
Für Schafe und Ziegen sind Tannenzweige eine gern genommene Abwechslung im Futterangebot.
Wieder waren die Ziegen die ersten, die sich über die Futterspende hergemacht haben, während die Schafe warten mussten.

Schon nach kurzer Zeit waren die ersten Weihnachtsbäume abgefressen.

Neuigkeiten September 2022


Besuch aus Saarbrücken

 

Am 21. September 2022 besuchten Teilnehmer vom Tageszentrum Saarbrücken, Försterstraße, den Gnadenhof für Tiere in Eiweiler, Zum Vogelsborn.

Unter den 20 Gästen befand sich auch eine Rollstuhlfahrerin. Sie hatte sich ihr Mitkommen ausdrücklich gewünscht.

Unter der Leitung von Frau Lemens und Herrn Hartmann erreichten die Teilnehmer am frühen Nachmittag mit der Saarbahn den Haltepunkt Eiweiler - Nord.

Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen führte der Weg von dort zum Gnadenhof, in Eiweiler - Hellenhausen, wo man sich über Sinn und Zweck der Tierhaltung auf dem Hof sowie die Arbeit mit den Tieren informierte.

Im Mittelpunkt aber stand der Kontakt zu den Tieren, wozu die Besucher unterschiedlichen Alters auf dem Hofgelände mit viel Freude unterwegs waren.

Bevor die Gäste aus der Landeshauptstadt wieder ihre Heimreise antraten, konnten sie sich noch mit bereitgestelltem Kuchen, belegten Brötchen und Brezeln stärken.

Allen Teilnehmern hat der Besuch sichtlich Spaß gemacht.

 

 


Wieder Hornissen beim Gnadenhof

 

Mit einer Körperlänge von 3 bis 4 cm ist die Hornisse nicht nur das größte staatenbildende Insekt unserer heimischen Tierwelt sondern für viele Menschen auch schon deshalb sehr furchteinflößend. Sie wird aber zu Unrecht als aggressiv eingestuft. Ein weiteres Vorurteil ist, dass die Hornisse Imker und Obstbauern schädige.

Hornissen fallen nicht wie die manchmal lästig werdenden Wespen im Hochsommer auf der Terrasse über den Kuchen her, sie interessieren sich auch nicht für das Speiseeis oder die Limonade.

Nach einer Pause im letzten und vorletzten Jahr beheimatet der Gnadenhof wieder ein Hornissenvolk. Das Nest befindet sich erneut in dem sehr alten, knorrigen Apfelbaum. Das Einflugloch ist in ca. 2 m Höhe. Gegenüber den Jahren zuvor haben die Hornissen dieses Mal das Einflugloch verkleinert. Obwohl wir täglich mehrere Male an dem Nest vorbei gehen, verhalten sich die Hornissen nicht aggressiv. Im Gegenteil, sie fliegen an unseren Köpfen vorbei und lassen sich überhaupt nicht stören. Wir beobachten die Hornissen bei der Nahrungsaufnahme an überreifem Fallobst, was auch in diesem Jahr wieder reichlich vorhanden ist. Meist aber stellen Fliegen die anteilmäßig größte Gruppe dar, die bis zu 90% der eingebrachten Beute ausmachen kann. Zu dieser zählen nicht wenige für Mensch und Tier lästige oder gar schädliche Arten wie Bremsen, Wadenstecher, Gold-, Schmeiß-, Fleisch- und Stubenfliegen. Wenn sich eine Hornisse mal ins Haus verirrt, sollte man das Fenster oder die Balkontür weit öffnen und sie mit Hilfe einer Zeitung behutsam wieder nach draußen befördern. Wird sie aber angegriffen, dann setzt sie auch schon mal ihren Stachel ein . Der Hornissenstich ist jedoch nicht gefährlicher als ein Bienen- oder Wespenstich. Selbst das Gift mehrerer Stiche wird dem Menschen, abgesehen von allergischen Reaktionen, nicht gefährlich. Die Hornisse tritt in Deutschland in zwei Farbformen auf. Auf dem Gnadenhof handelt es sich um die mehr westlich und südlich verbreitete „vespra crabro germana“. Sie trägt eine rote V-Zeichnung auf der Mittelbrust, welche auf dem Bild gut zu erkennen ist. In der Zeit zwischen Mitte August und Mitte September erreicht das Hornissenvolk seinen Entwicklungshöhepunkt. Es kann dann 400 - 700 Tiere zählen; in Hohlräumen angelegte Nester müssen sich natürlich am verfügbaren Raum orientieren.


Neuigkeiten August 2022

Ferienbetreuung beim Gnadenhof

 

Am 22. August 22 besuchten einundzwanzig Schülerinnen und Schüler der Grundschule Viktoria Püttlingen im Rahmen der Ferienbetreuung den Gnadenhof Eiweiler.

Mit ihren vier Betreuerinnen waren die Kinder mit Bus und Bahn zum Heusweiler Ortsteil gereist. Nach einem Spaziergang vom Haltepunkt „Eiweiler Nord“ zum Vogelsborn freuten sich die kleinen und großen Gäste auf den schattigen und kühlen Platz unter einem großen Nussbaum. Hier war zuerst eine Pause angesagt. Dort wo die Getränke bereits aufgebraucht waren, halfen Jutta und Lothar Braun mit frischen Getränken gerne aus.

So gestärkt, hörten die Besucher den Erzählungen von Jutta und Lothar Braun über die Arbeit „für und mit den Tieren“ aufmerksam zu. Auch sparten die Schüler nicht mit Fragen.

Schließlich stand dann aber der Kontakt zu den Tieren im Vordergrund. Für viele war es das erste Mal, dass sie ein Schaf oder eine Ziege streicheln konnten. Das Schaf „Frau Ping“ freute sich sichtlich über die vielen Hände der Kinder.

Viel zu schnell ging die Zeit vorbei, so dass die Gäste wieder die Heimreise antreten mussten.

 

Zuvor versprach man jedoch, bereits in den Herbstferien wieder vorbei zu schauen .


Neuigkeiten Juli 2022

Besuch mit Überraschung

 

Am 16. Juli 2022 besuchten 21 Kinder der „Kita Ronnertswies Riegelsberg“ in Begleitung ihrer Eltern den Gnadenhof in Eiweiler. Der Ausflug zu den Tieren war von den Eltern organisiert worden.

Bei Sonnenschein und Temperaturen knapp unter dreißig Grad benutzten die insgesamt 46 Besucher auch die Wiese am Hof für einen gemütlichen Nachmittag.

Neben den allgemeinen Informationen über das Engagement und die Tiere stand für die Kinder der unmittelbare Kontakt zu den Tieren im Vordergrund. Diese bekamen dann auch viele Streicheleinheiten ab, was Mensch und Tier sichtlich Spaß bereitete.

Für eine Überraschung sorgte die Ankunft eines Eisverkäufer beim Gnadenhof. Diese kühle, schmackhafte Abwechselung hatte sich die Mutter eines der Kinder ausgedacht.

Für ca. eine Stunde waren alle damit beschäftigt, sich eine kleine oder aber auch große Eisportion zu besorgen und diese genüsslich zu lecken.

 

Der mehrstündige Besuch auf dem Gnadenhof war für alle ein ganz besonderes Erlebnis.


Neuigkeiten März 2022

Neuigkeiten Februar 2022

Lulu“ mit eigener Raufe

 

Unser Bretonisches Zwergschaf „Lulu“ hat seine eigene, kleine Raufe. Daneben einen Mineralleckstein. Hier knabbert es am liebsten seine Heu-Ration.Die anfängliche Scheu hat es abgelegt. Gerne lässt es sich mit einer Möhre oder einem Stück Apfel anlocken und verwöhnen. Wenn man Glück hat, darf man die kleine „Lulu“ auch streicheln.

Sie mag die Gesellschaft mit Heidschnucken, einer sehr genügsamen Schafrasse.

 

 

Den Ziegen geht „Lulu“ lieber aus dem Weg!


Neuigkeiten November 2021

Jetzt, zur Adventzeit sagen wir unseren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern auf dem Gnadenhof Eiweiler ein herzliches Dankeschön! Nur mit eurer Unterstützung ist es überhaupt möglich, die tägliche Arbeit für und mit den Tieren zu bewältigen. Es ist nicht immer ganz einfach, aber ihr schenkt uns Kraft und Ausdauer für die täglichen Aufgaben und Herausforderungen!

Kleinstes Schaf der Welt

 Der Gnadenhof Eiweiler hat sein erstes Ouessantschaf aufgenommen.

Es handelt sich um ein ca. 10 Jahre altes, weibliches Tier, das aus einer Alleinhaltung stammt.

Das Ouessantschaft, auch als bretonisches Zwergschaf bezeichnet, ist die kleinste Schafrasse der Welt. Sie stammen von der kleinen französischen Insel Ile d´Ouessant, vor der Westküste der Bretagne.

Bedingt durch das dortige raue Klima und der kargen Vegetation entstand eine sehr widerstandsfähige Rasse, welche auch unter schlechten Bedingungen überleben und existieren kann. Die Mutterschafe haben keine Hörner, während die Böcke ein ausgeprägtes, geschwungenes Gehörn tragen. Die Farbe der Wolle ist einheitlich schwarz, braun oder weiß.“

Wie bei jedem Neuankömmling standen sich die Tiere zuerst einmal mit neugierigen Blicken gegenüber.

Aber schon nach wenigen Tagen hat sich unser kleines Schäfchen an seine neue Umgebung gewöhnt. Wieselflink läuft es mit den viel größeren Artgenossen umher und genießt sichtlich ihre Gesellschaft.

 

Wir haben ihr den Namen „Lulu“ gegeben und freuen uns, dass sie jetzt zur Schafherde auf dem Gnadenhof gehört.


Neuigkeiten September 2021


Schaf „Ida“ neu auf dem Gnadenhof

 

Schafe sind ausgesprochene Herdentiere mit großem Zusammengehörigkeitsgefühl und dürfen deshalb nicht einzeln gehalten werden!

Zwei Tiere sind besser als eins, aber um die Struktur zu sichern, sind drei Schafe das Minimum einer Herde.

Ida“ kam aus einer Einzelhaltung zum Gnadenhof. Zuvor waren ihre Gesellinnen nach und nach gestorben. Ihre Besitzer merkten schon bald, dass sie immer mehr trauerte und das Alleinsein nicht verkraften konnte. Sie meldeten sich beim Gnadenhof und wir erklärten uns bereit, „Ida“ aufzunehmen.

Die ca. 11 Jahre alte „Ida“ ist ein Kamerunschaf. Diese sind sogenannte Haarschafe, die im Gegensatz zu den Wollschafen nicht geschoren werden müssen. Hörner tragen nur die männlichen Tiere.

Kamerunschafe gelten als sehr robust, verfügen allerdings auch über ein ausgeprägtes Fluchtverhalten, dazu können sie hervorragend springen.

Letzteres macht es uns oft schwer, sie für tierärztliche Behandlungen einzufangen.

Ida“ ist noch sehr scheu und es wird wohl noch einige Tage dauern, bevor sie sich in der neuen Umgebung zurechtfindet!

 

Unser Reh „Stella“ war das erste, welches sich den Neuankömmling mal etwas näher anschauen wollte.


Neuigkeiten Juli 2021


Freude über Besuch von Manuela Ripa

Seit dem 16. Juli 2020 setzt sich die derzeit einzige saarländische EU-Politikerin und Vertreterin der Ökologisch - Demokratischen Partei (ÖDP) hauptsächlich für den Umwelt- und Klimaschutz sowie Tierwohl und Verbraucherschutz ein.

Zuvor, von 2011 bis 2020 arbeitete die Juristin im Landesdienst als Referentin in der Vertretung des Saarlandes bei der EU in Brüssel zu den Themen Umwelt, Landwirtschaft, Energie, Gesundheit und Regionalpolitik.

Mit ihrem Besuch auf dem Gnadenhof Eiweiler am 3. Juli 2021 wollte sich Frau Ripa darüber informieren, wie Tierschutz und Tierwohl bei kleinen Nutztierrassen aktiv umgesetzt und praktiziert wird.

Viele Tiere auf dem Gnadenhof stammen aus nicht tier- bzw. artgerechter Haltung. Aber auch Fundtiere nahm der Gnadenhof Eiweiler auf, so zum Beispiel Ziegen, Schafe oder aber auch ausgesetzte Kaninchen oder Hähne. Ebenso Tiere ohne Bleibe, weil der Besitzer aus finanziellen, gesundheitlichen Gründen die Haltung aufgeben muss oder verstorben ist.

Außerdem verbinden Jutta und Lothar Braun ihre Initiative mit einem pädagogischen Ansatz. Sie erhalten oft Besuch von Kindern unterschiedlichen Alters. Diesen erklären und verdeutlichen sie die Bedürfnisse der einzelnen Tierrassen und was es bedeutet, Verantwortung für die Haltung eines Tieres zu übernehmen. Auch kommen regelmäßig Schulklassen aus dem gesamten Saarland im Rahmen von Projektwochen zum Thema „Tier- und Naturschutz“ oder „Soziales Engagement“ auf den Gnadenhof.

Manuela Ripa zeigte sich beeindruckt vom ehrenamtlichen Engagement auf dem Gnadenhof, auch im Hinblick auf die Unterstützung durch viele Helferinnen und Helfer, die fast täglich mit vor Ort sind und wesentlich zum Erfolg der Initiative beitragen.

 

Auch der unmittelbare Kontakt zu den Tieren bereitete der Europaabgeordneten sichtlich Freude und sie sagte weitere Besuche auf dem Gnadenhof zu.



Neuigkeiten November 2020


Reh „Stella“ will bleiben

Im Jahr 2014 hat der Gnadenhof, mit behördlicher Genehmigung, mehrere Rehkitze zur Pflege und Aufzucht aufgenommen. Die „Bambis“ waren zuvor im Alter von wenigen Tagen bis ca. 3 Wochen, verlassen und teilweise verletzt, aufgefunden worden. In allen Fällen lag für die Wegnahme des Tieres auch eine Erlaubnis des zuständigen Jagdberechtigten vor.

Die einschlägigen Vorschriften erlauben , hilfsbedürftige Tiere sachgemäß aufzuziehen bzw. gesund zu pflegen.

Heute ist die „Wildtierauffangstation Eppelborn“ hierfür zuständig.

 

Die erste Zeit (1-4 Wochen) sind Kitz und Mutter getrennt. Die Mutterricke sucht ihr Kitz nur alle paar Stunden auf, um es zu versorgen, zu putzen und zu säugen. Anschließend laufen sie dann zu einem neuen Liegeplatz. Neben dem Mähwerk an Traktoren sind freilaufende Hunde in dieser Zeit eine Gefahr für Kitze. Zwei Tiere wiesen Bissverletzungen von Hunden auf, welche ärztlich versorgt werden mussten.

Auch werden Kitze dann oft von Menschenhand aufgenommen und zu einer Pflegestelle weggebracht, obwohl eigentlich keine Notwendigkeit dafür zu erkennen war.

Die Kitze wurden mit Ziegenmilch aus einer Flasche aufgepäppelt! Alle 2 Stunden, auch nachts, verlangten die „Bambis“ ihre Flasche. Später tranken sie ihre Milch auch aus einer Schale und begannen dann Müsli mit frischem Obst, sowie Knospen und Blätter von Bäumen zu fressen.

Wie die Schafe und Ziegen sind auch Rehe Wiederkäuer.

Oft liefen sie gemeinsam mit den Schafen und Ziegen auf den eingezäunten Weideflächen.

Heute ist nur noch die „Stella“ auf dem Gnadenhof. Sie konnte nicht ausgewildert werden.

Vor einigen Monaten war „Stella“ plötzlich nicht mehr auf dem Gnadenhof–Gelände zu finden. Auffällig war zuvor, dass ein junger Rehbock oft gegenüber am Zaun stand und offensichtlich um ihr Gunst buhlte.

Aber schon einen Tag später war „Stella“ wieder am Zaun und rief ganz laut, um ins Gehege gelassen zu werden. Offensichtlich hatte sie ihr Leben auf dem Gnadenhof, dem in der Wildnis vorgezogen.

 

Hier soll sie nun auch ungestört bis an ihr Lebensende bleiben dürfen, wobei die Lebenserwartung ca. 6-10 Jahre beträgt.



"Hansi" du fehlst uns!
Vor genau zehn Jahren kam "Hansi" mit seiner Partnerin, dem Ziegenmädchen "Selly", aus sehr schlechten Verhältnissen, zu uns auf den Gnadenhof. Sie waren die ersten Ziegen in unserer Schafherde! Schon bald wurde "Hansi" der "Chef" auf dem Hof. Den Helfern und Besuchern verlangte er immer wieder "Streicheleinheiten" ab. Wer seiner Aufforderung nicht sofort nachkam, erhielt einen, mitunter auch schon mal unsanften Stoß mit seinen Hörnern. Dennoch konnte man ihm nicht böse sein.
Am 05. Mai 2020, im Alter von ca. 14 Jahren, ist er über die Regenbogenbrücke gegangen! "Hansi" bleibt uns immer in Erinnerung! 

Sich von einem Tier trennen zu müssen ist immer schwer für uns! Aber dennoch muss man auch loslassen können. In den zurückliegenden Jahren mussten wir dies bei 20 Schafe, 3 Ziegen, 8 Kaninchen, 7 Hühnern, 2 Hähnen, 6 Enten und bei unserem Hütehund "Robin" tun.


Neuigkeiten Februar 2020


 

Buchvorstellung „Die Tiere vom Gnadenhof Eiweiler“

 

 

 

Es begann im Jahr 2008 mit zwei alten Schafen und der Idee, Nutztieren ein Gnadenbrot zu geben.

Heute haben dort über 60 Tiere – vorwiegend aus nicht tier- bzw. artgerechter Haltung, Tiere in Not oder Fundtiere – ein Zuhause gefunden, in dem sie bis an ihr Lebensende bleiben können.

Es handelt sich um kleine Nutztiere wie Schafe, Ziegen, Kaninchen, Hühner und Enten.

Damit leistet der Gnadenhof  mit seinen ehrenamtlichen Helfern/innen einen aktiven Beitrag zum Tierschutz.

Regelmäßig besuchen Schulklassen und Gruppen den Hof, um sich über die Arbeit für die Tiere zu informieren.

Hierzu gibt es auch das Buch von Jutta Braun , in dem die skurrilen, heiteren, ernsten und vor allem unterhaltsamen Geschichten über die tierischen Bewohner des Gnadenhof, nicht nur für Kinder, eindrucksvoll erzählt werden.

Das Buch ist jetzt auch bei „PIEPER Bücher“, dem Traditionskaufhaus PIEPER in Saarlouis, Am großen Markt, erhältlich.

 


Neuigkeiten vom Hof, Oktober 2019

Umweltminister übergibt Spendenscheck an Gnadenhof Eiweiler

 

Dazu stattete Umweltminister Reinhold Jost am 23. Oktober 2019 der von Jutta und Lothar Braun geführten Auffangstation in Heusweiler - Eiweiler einen Besuch ab.

 

Jost nutzte die Gelegenheit aber auch, um sich über die Arbeit auf dem Gnadenhof zu informieren.

 

Lothar Braun begrüßte die Gäste und berichtete anschließend über die Entstehung des Gnadenhof vor bereits 12 Jahren mit dem Ziel, eine Bleibe für in Not geratene, kleine Nutztiere, wie Schafe, Ziegen, Kaninchen, Hühner und Enten zu schaffen. Heute befinden sich 65 Tiere auf dem Hof, mit einer Fläche von ca. 35 000 m².

 

Viele davon stammen aus nicht tier- bzw. artgerechter Haltung. Aber auch Fundtiere nahm der Gnadenhof Eiweiler auf, so zum Beispiel Ziegen, Schafe oder aber auch ausgesetzte Kaninchen oder Hähne. Ebenso Tiere ohne Bleibe, weil der Besitzer aus finanziellen, gesundheitlichen Gründen die Haltung aufgeben muss oder verstorben ist.

Außerdem verbinden Jutta und Lothar Braun ihre Initiative mit einem pädagogischen Ansatz. Sie erhalten oft Besuch von Kindern unterschiedlichen Alters. Diesen erklären und verdeutlichen sie die Bedürfnisse der einzelnen Tierrassen und was es bedeutet, Verantwortung für die Haltung eines Tieres zu übernehmen. Auch kommen regelmäßig Schulklassen aus dem gesamten Saarland im Rahmen von Projektwochen zum Thema „Tier- und Naturschutz“ oder „Soziales Engagement“ auf den Gnadenhof.Ebenso arbeiteten wiederholt junge Menschen mit Handicap, z. B. aus Jugendwohngruppen in Saarbrücken und Heusweiler, mit auf dem Hof. Umweltminister Reinhold Jost zeigte sich beeindruckt vom ehrenamtlichen Engagement auf dem Gnadenhof, auch im Hinblick auf die Unterstützung durch viele Helferinnen und Helfer, die fast täglich mit vor Ort sind und wesentlich zum Erfolg der Initiative beitragen.Jost bezeichnete es als eine gute Entscheidung der Jugendlichen des FÖJ - Jahrganges 2017/2018, den Restbetrag in ihrer Kasse als Spende an den Gnadenhof Eiweiler zu geben. Stellvertretend für den FÖJ - Jahrgang übergaben Annika Döbert, Jana Lieblang und Franziska Schug zusammen mit Umweltminister Jost symbolisch einen Spendenscheck über 1.600,- Euro an Jutta Braun.Jutta und Lothar Braun bedankten sich für die finanzielle Unterstützung und freuten sich, dass sie den Minister und auch weitere Gäste, darunter der Leiter Referat A/2 im Umweltministerium. Stefan Scheid, der pädagogischen Leiter „Freiwilliges Ökologisches Jahr“ (FÖJ) im Saarland, Günther von Bünau und der Ortsvorsteher von Eiweiler, Richard Wachall, von der Bedeutung ihrer Arbeit überzeugen konnten.

Da sich die Initiative über das persönliche Engagement der Betreiber hinaus ausschließlich aus Spenden finanziert, sagte Umweltminister Jost dem Gnadenhof auch für die Zukunft weitere Unterstützung zu.

 



Neuigkeiten vom Hof, September 2019


 

Gnadenhof Eiweiler lud zum „Tag der offenen Tür“

 

 

Auch in diesem Jahr kamen wieder viele Besucher zum Gnadenhof-Fest nach Eiweiler, darunter auch der Schirmherr und Bürgermeister von Heusweiler, Thomas Redelberger.

Die Gäste erwartete nicht nur ein reichhaltiges Angebot an Speisen und Getränken sondern auch einen Flohmarkt, eine Tombola, Livemusik mit der Band „LBK“ aus Schmelz und nicht zuletzt ein Kinderprogramm mit dem Clown „Mimmello“. Mit seinen musikalischen und tänzerischen Einlagen wusste er nicht nur die kleinen Besucher zu begeistern.

Bei den Führungen zu den Tiergehegen konnte man sich über die Haltung der Schafe, Ziegen, Kaninchen, Enten und Hühner informieren.

Das Fest war ein voller Erfolg. Die Betreiber Jutta & Lothar Braun und die vielen Helferinnen und Helfer bedanken sich bei den Besuchern recht herzlich, auch für das Interesse und den Zuspruch für ihr Engagement.

 

Neuigkeiten vom Hof, August 2019




Neuigkeiten vom Hof, April 2019


Ein neues Zuhause für „Schorsch“, „Lotte“ und „Nico“

 

Der Kamerun-Schafbock „Schorsch“ ist von Geburt an blind. Bei seinem Vorbesitzer fand er sich in der Herde nicht zurecht. Von anderen Böcken wurde er immer wieder gestoßen. Sich zu verteidigen war ihm nicht möglich.

 

Zusammen mit „Lotte“ und ihrem Lamm „Nico“ haben die Drei auf dem Gnadenhof Eiweiler eine neue Bleibe gefunden und eine eigene, kleine Weide, wo sie sich zurechtfinden. „Schorsch“ sucht als Orientierung stets die Nähe zu „Lotte“ und „Nico“!

 


Burenziege „Madonna“ neu auf dem Gnadenhof

 

Nach einer Tot- und einer Missgeburt wollte ihr Besitzer sie in den „Ziegen-Himmel schicken“! Tierschützer wurden darauf aufmerksam und informierten uns über ihr Schiksal. „Madonna“ hat bei uns ein neues Zuhause gefunden, was sie auch sichtlich genießt! Sie ist eine sehr liebe Ziege! Die Burenziegen haben ihren Ursprung in Südafrika.

 



Neuigkeiten vom Hof, März 2019



Neuigkeiten vom Hof, Februar 2019

Im vergangenen Herbst hatten wir in einem Tierschutzfall in der Nähe von Esslingen (BW) drei Kamerunschafe aufgenommen. Darunter befand sich auch ein tragendes Schaf, dem wir den Namen "Salma" gaben. Nun hat "Salma" ihr Lämmchen zur Welt gebracht. Aus der Entfernung konnten wir die Geburt beobachten. Noch nass am ganzen Körper hob der Kleine den Kopf und schaute mit  festem Blick in seine neue Umgebung! Nachdem die Mutter ihn abgeleckt hatte, stand er auch bereits auf seinen, noch wackligen Beinen und suchte den Euter zum Trinken. Die ersten Tage werden beide in einem kleinen Stall  verbringen.  Wir haben ihm den Namen "Roberto" gegeben.

Neuigkeiten vom Hof, Dezember 2018



Neuigkeiten vom Hof, Juli 2018


Unsere Flaschenkinder

Antonio, jetzt   3 1/2 Monate alt, und Marie,  2 1/2  Monate alt, bekommen nach wie vor ihre Fläschchen, die sie genüsslich leertrinken.

Das kleine Ziegenmädchen Marie hat schon zwei kleine, spitze Hörnchen bekommen. Wie ein kleines "Teufelchen".

Sie hat auch schon die neue Schaukel ausprobiert.

Der Ziegenbock "Leo" hat sich gut in Herde eingelebt, er ist ein ganz Lieber.

 

Unser Ziegenbock "Valentino" genießt die Streicheleinheiten von Franziska, einer ehrenamtlichen Helferin. 

 

Neuigkeiten vom Hof, April 2018


Ziegenlamm auf dem Gnadenhof

 

 

Seit einigen Tagen kümmert sich der Gnadenhof Eiweiler um ein neugeborenes Ziegenlamm.

 

Die kleine Zwergziege war erst 10 Tage alt und wog gerade mal 2800 g, als sie von ihrer Mutter weg musste. Diese hatte eine Euterentzündung und konnte ihr Lämmchen deshalb nicht mehr säugen.

 

Alle 4-6 Stunden bekommt die kleine „Marie“ nun ihr Fläschchen. In den ersten 5 Tagen hat sie bereits 600 g zugenommen.

 


"Antonio" hat jetzt seinen eigenen, kleinen Stall; vorerst noch im Warmen! Er hat schon über 3 kg zugelegt!
"Monty" weicht nicht von seiner Seite!


Neuigkeiten vom Hof, Februar 2018


Flaschenlamm

 

Die Aufzucht eines Lämmchen mit der Flasche ist eine große Herausforderung!!!
Vor zwei Tagen erhielten wir einen Anruf von Tierschützern aus dem Raum Neunkirchen. Dort konnte ein Schaf nach ca. 14 Tagen seinem neu geborenen Lamm keine Milch mehr geben. Es drohte zu sterben. Die Tierschützer Kerstin und Dirk nahmen das Neugeborene in ihre Obhut und verbrachten es zu uns auf den Gnadenhof. Der Kleine war schwach und er hatte Untertemperatur. Nach Rücksprache mit unserem Tierarzt gelang es, den Kleinen mit viel Fürsorge, Geduld und einer Flaschennahrung alle vier Stunden auf zu päppeln. Er hat schon etwas an Gewicht zu gelegt. Zur Zeit muss der kleine „Mann“ noch in der Wohnung bleiben.
Herzlichen Dank an Kerstin und Dirk für ihr Engagement!
Unser neuer Border Collie „Monty“ hat den kleinen „Antonio“ auch schon in sein Herz geschlossen.
Wer möchte Pate von „Antonio“ werden?