Neuigkeiten im Oktober 2021


Walnuss-Ernte 2021

Auf dem Gnadenhof Eiweiler ist die Walnuss-Ernte in vollem Gange! Als fleißige "Erntehelfer" betätigen sich auch mehrere Eichhörnchen und zwei Krähen. Fast den ganzen Tag bringen die Eichhörnchen und die Rabenvögel die Nüsse in ihr Versteck. Ob sie ihr Futter für den Winter auch wiederfinden?

Wilder Wein im Herbst

Im Sommer sind die Blätter (8-10 cm groß) des Wilden Weins dunkelgrün. Jetzt im Herbst zeigt sich der eigentliche Zierwert dieser Pflanze mit einer wunderschönen, leuchtend scharlachroten Färbung.
Neben dem Efeu ist der Wilde Wein das beliebteste Fassadengrün der Deutschen.
Bei uns auf dem Gnadenhof schmückt er die Fassade und einen Trompetenbaum.

Neuigkeiten September 2021


Schaf „Ida“ neu auf dem Gnadenhof

 

Schafe sind ausgesprochene Herdentiere mit großem Zusammengehörigkeitsgefühl und dürfen deshalb nicht einzeln gehalten werden!

Zwei Tiere sind besser als eins, aber um die Struktur zu sichern, sind drei Schafe das Minimum einer Herde.

Ida“ kam aus einer Einzelhaltung zum Gnadenhof. Zuvor waren ihre Gesellinnen nach und nach gestorben. Ihre Besitzer merkten schon bald, dass sie immer mehr trauerte und das Alleinsein nicht verkraften konnte. Sie meldeten sich beim Gnadenhof und wir erklärten uns bereit, „Ida“ aufzunehmen.

Die ca. 11 Jahre alte „Ida“ ist ein Kamerunschaf. Diese sind sogenannte Haarschafe, die im Gegensatz zu den Wollschafen nicht geschoren werden müssen. Hörner tragen nur die männlichen Tiere.

Kamerunschafe gelten als sehr robust, verfügen allerdings auch über ein ausgeprägtes Fluchtverhalten, dazu können sie hervorragend springen.

Letzteres macht es uns oft schwer, sie für tierärztliche Behandlungen einzufangen.

Ida“ ist noch sehr scheu und es wird wohl noch einige Tage dauern, bevor sie sich in der neuen Umgebung zurechtfindet!

 

Unser Reh „Stella“ war das erste, welches sich den Neuankömmling mal etwas näher anschauen wollte.


Neuigkeiten August 2021

Schüler aus Riegelsberg zu Besuch auf dem Gnadenhof

 

Am 24. August 2021 besuchten 13 Schülerinnen und Schüler der „Freiwilligen Ganztagsschulen Riegelsberg“ ( Pflugscheid und Ellerstraße ) den Erlebnis - Gnadenhof in Eiweiler. Mit ihren Betreuerinnen und einem Betreuer waren die Kinder mit der Saarbahn nach Eiweiler gekommen. Nach einem kleinen Fußmarsch von der Haltestelle Eiweiler – Nord kamen die Kids freudig und erwartungsvoll zum Hof in der Straße Zum Vogelsborn.

Zunächst lauschten die Schüler sehr aufmerksam und interessiert den Ausführungen von Lothar Braun, welcher das Projekt „Gnadenhof“ erläuterte und vorstellte.

 

Unter Führung von Jutta Braun begaben sich die Kinder anschließend ins Gehege. Hier erfuhren sie mehr über die tägliche Arbeit mit und für die Tiere. Auch über das Schicksal und die Herkunft einzelner Tiere wurde berichtet.

Selbstverständlich durften die Schüler die Tiere streicheln, was für viele von ihnen eine direkte und auch emotionale Begegnung war.

Zum Schluss hatten die jungen Besucher noch sehr viel Spaß mit dem Border Collie „Monty“. Die Ball- und Suchspiele mit ihm beeindruckten die Kinder sehr. Egal, wo sie etwas versteckten, er fand es stets.

Nach mehr als drei Stunden traten die Besucher gut gelaunt die Heimreise an.

 

 


Neuigkeiten Juli 2021

Tag der offenen Tür“ findet nicht statt!

 

Wie bereits in 2020 wird auch in diesem Jahr unser "Tag der offenen Tür" leider wieder nicht stattfinden können. Im Vereinskalender Eiweiler ist unser Fest für den 29. August 2021 angekündigt.

Die weitere Entwicklung der Pandemie ist nicht vorhersehbar und somit lässt sich eine Veranstaltung mit vielen hundert Besuchern auch nicht planen!

Es bleibt die Hoffnung auf ein Fest in 2022. Darauf freuen wir uns jetzt schon!

 

 

Besuche von einzelnen Personen, Familien oder auch kleineren Gruppen sind, unter Beachtung der jeweiligen Corona-Regeln, möglich. Wir bitten um vorherige Terminvereinbarung unter 06806-13737 oder über unsere Internetseite www.gnadenhof-eiweiler.de


Kinder UNI mit Exkursion zum Gnadenhof

Im Rahmen des Sommer Ferienprogramms besuchten Teilnehmer der „Kinder UNI“ Saarlouis, unter Leitung der Sozialpädagogin Corinna Bast, am 17.07.2021 den Gnadenhof Eiweiler.

Nachdem Corona im Jahr 2020 der Veranstaltung zwei Mal einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte, konnten sich nun die 8-12 Jahre alten Schülerinnen und Schüler, trotz strenger Auflagen, auf den Besuch in Eiweiler freuen.

Mit großer Aufmerksamkeit lauschten die Kinder den Ausführungen zum Hof und den dort lebenden Tieren. Dabei erhielten die Kids insbesondere Informationen über Schafe und Ziegen, über die Pflege und Aufzucht von Rehkitzen und das Brutverhalten der Rauchschwalben im Ziegenstall, deren Flugkünste sie bewunderten. Ebenso konnten sie erfahren, wie sich Schafwolle anfühlt. Dabei zögerten die Kinder nicht, immer wieder auch Fragen zu stellen. Im Anschluss daran ging es ins Gehege zu den Tieren, die sich über viele Streicheleinheiten freuen konnten.

 

Der fast dreistündige Aufenthalt endete mit einem Malwettbewerb und einem kleinen Ratespiel. Jedes Kind erhielt zum Schluss noch ein Geschenk!   


Freude über Besuch von Manuela Ripa

Seit dem 16. Juli 2020 setzt sich die derzeit einzige saarländische EU-Politikerin und Vertreterin der Ökologisch - Demokratischen Partei (ÖDP) hauptsächlich für den Umwelt- und Klimaschutz sowie Tierwohl und Verbraucherschutz ein.

Zuvor, von 2011 bis 2020 arbeitete die Juristin im Landesdienst als Referentin in der Vertretung des Saarlandes bei der EU in Brüssel zu den Themen Umwelt, Landwirtschaft, Energie, Gesundheit und Regionalpolitik.

Mit ihrem Besuch auf dem Gnadenhof Eiweiler am 3. Juli 2021 wollte sich Frau Ripa darüber informieren, wie Tierschutz und Tierwohl bei kleinen Nutztierrassen aktiv umgesetzt und praktiziert wird.

Viele Tiere auf dem Gnadenhof stammen aus nicht tier- bzw. artgerechter Haltung. Aber auch Fundtiere nahm der Gnadenhof Eiweiler auf, so zum Beispiel Ziegen, Schafe oder aber auch ausgesetzte Kaninchen oder Hähne. Ebenso Tiere ohne Bleibe, weil der Besitzer aus finanziellen, gesundheitlichen Gründen die Haltung aufgeben muss oder verstorben ist.

Außerdem verbinden Jutta und Lothar Braun ihre Initiative mit einem pädagogischen Ansatz. Sie erhalten oft Besuch von Kindern unterschiedlichen Alters. Diesen erklären und verdeutlichen sie die Bedürfnisse der einzelnen Tierrassen und was es bedeutet, Verantwortung für die Haltung eines Tieres zu übernehmen. Auch kommen regelmäßig Schulklassen aus dem gesamten Saarland im Rahmen von Projektwochen zum Thema „Tier- und Naturschutz“ oder „Soziales Engagement“ auf den Gnadenhof.

Manuela Ripa zeigte sich beeindruckt vom ehrenamtlichen Engagement auf dem Gnadenhof, auch im Hinblick auf die Unterstützung durch viele Helferinnen und Helfer, die fast täglich mit vor Ort sind und wesentlich zum Erfolg der Initiative beitragen.

 

Auch der unmittelbare Kontakt zu den Tieren bereitete der Europaabgeordneten sichtlich Freude und sie sagte weitere Besuche auf dem Gnadenhof zu.


Neuigkeiten Juni 2021


Besuch mit Zwillingen

Fast täglich kommt die „Rehmutter“, Mutterricke genannt, nah zum Gnadenhof und zeigt stolz ihre beiden Kitze. Ungestört grasen sie dort auf einer gemähten Wiese.

Zur Zeit der Aufnahme dürften die Jungtiere ca. 5-6 Wochen alt gewesen sein.

Die Rehkitze werden 6 Monate von der Mutterricke gesäugt.

Die enge Mutterbindung bleibt in der Regel bis in das nächste Frühjahr hin bestehen.

 

 


Nachwuchs im Schwalbennest

In diesem Jahr mussten wir länger auf den beliebten Frühlingsboten, die Schwalbe, warten.

Der sehr nasse und kalte Monat Mai ließ die Zugvögel auf ihrer langen Reise aus Afrika erst Ende Mai an ihrem angestammten Nistplatz im Ziegenstall ankommen. Dort wurde zuerst mal das Nest mit vielen Federn gepolstert. Schon seit vier Jahren kommen die Rauchschwalben zu ihrem Nest zurück. Sie bevorzugen Balken oder Mauervorsprünge in Ställen und Scheunen.

 

Die Brutzeit der Schwalben reicht von Anfang Mai bis Ende September. Zwei bis drei Bruten pro Saison sind keine Seltenheit. In diesem Jahr hat das Weibchen in der ersten Brut drei Eier gelegt und diese den Großteil der Brutzeit auch gewärmt. Sie wird jedoch regelmäßig vom Männchen abgelöst, um Insekten für den Eigenbedarf jagen zu können. Nach ca. zwei Wochen schlüpften die Küken nackt und blind. Drei Wochen später sind sie zum Ausflug bereit.

 

 

Das Rauchschwalbenpaar hat jetzt alle "Schnäbel voll" zu tun.
Den ganzen Tag über fliegen die Vogeleltern zum Nest, um ihre Jungen zu füttern.  


"Manolito" der Schlichter

Der Merino-Schafbock kam vor 10 Monaten auf den Gnadenhof Eiweiler, wo er sich als Neuankömmling schon nach kurzer Zeit in seiner neuen Umgebung zurecht fand. Der Tierschutzverein Völklingen hatte das noch junge Schaf aus einer sehr bedrohlichen Lage befreit und somit auch gerettet. Den dort mit großem Engagement tätigen Ehrenamtlern verdankt er sein neues Zuhause, wo er sich sehr wohl fühlt.

Bereits nach wenigen Wochen fiel uns bei „Manolito“ eine ganz besondere Eigenschaft auf. Immer dann, wenn es Streit zwischen den Schafen gab, war er zur Stelle, um die Streithähne auseinander zu holen. Er stellt sich dann zwischen die Konkurrenten und verhindert so, dass sie sich gegenseitig mit den Köpfen stoßen. Ihm gelingt es damit, den Streit zu schlichten und für Ruhe in der Herde zu sorgen.

 

„Manolito“ wurde, wie auch die anderen Schafe, am 1. Juni geschoren und von seiner für Merino-Schafe typischen, sehr weichen und schönen Wolle befreit. Ohne seine Wolle wirkt er ausgesprochen athletisch.


Die Wolle ist ab

Anfang der Woche war der Schaf-Scherer auf dem Gnadenhof, um
die Tiere von der schweren Wolle zu befreien, die im Sommer zu Überhitzung führen kann.
Den Schafen war danach die Erleichterung anzusehen. "Söckchen", unser Jüngster, war kaum noch wieder zu erkennen. So geht es aber auch den Schafen untereinander, weshalb sie die ersten Stunden etwas orientierungslos umherlaufen. Wenig später ist wieder Normalität eingezogen.
Die Kamerunschafe werden nicht geschert. Sie werfen die Wolle selbst ab. In ein paar Tagen haben sie ihr Winterkleid abgelegt!
Wir geben ungewaschene Schafwolle kostenlos ab!!!
Ungewaschene Schafwolle enthält rund 12 Prozent Stickstoff, Phosphor, Schwefel und Kalium. Diese Inhaltsstoffe sind prädestiniert um einen wertvoller Dünger für unsere Pflanzen zu sein. Die Wolle speichert auch sehr gut Wasser und gibt es langsam an die Pflanzen ab, gerade in trockenen Zeiten eine wertvolle Eigenschaft.

Neuigkeiten Mai 2021


Ziege „Christel“ hat es geschafft! Bereits im Dezember 2020 zog sich die Ziege hinten rechts eine schwere Sprunggelenksverletzung zu. Die tierärztliche Untersuchung ergab, dass der Knochen aus dem Gelenk rausgegangen war. Offensichtlich war die Ziege mit dem Bein hängen geblieben. Um eine Amputation zu vermeiden, entschlossen wir uns für eine OP in der Uniklinik für Tiermedizin in Gießen. Für den Chirurgen war es die erste OP dieser Art bei einer Ziege. Bei Hunden werden solche Behandlungen öfter durchgeführt. Die OP verlief erfolgreich und nach einem dreiwöchigen Aufenthalt in der Klinik kam „Christel“ zurück auf den Gnadenhof. Dort hatten wir einen kleinen Stall mit tiefer Decke für sie hergerichtet. Dadurch wurde verhindert , dass die Ziege vorne aufsteigt und das verletzte Bein zu stark belastet. Zweimal wöchentlich musste der fixierte Knochen tierärztlich versorgt werden. Drei Monate später wurde die Fixierung entfernt und Christel kam in einen neuen Stall mit mehr Auslauf. Von dort wird sie jetzt täglich mehrmals an einer Leine ausgeführt, damit sich die Muskulatur wieder aufbauen kann. Sie mag diese „Ausflüge“ und zeigt sich ihren Artgenossen schon „kampfeslustig“ auf ihren Hinterbeinen.



Neuigkeiten März 2021

 

Heu ist knapp

 

 

Die Wetterextreme der vergangenen Jahre haben die Erträge der Landwirte teils stark reduziert. Dies gilt im Besonderen für die Heuernte.

 

Nachdem die Jahre 2018 und 2019 bereits zu trocken waren, bescherten der März und April 2020 den Weideflächen kaum Regen. Insbesondere in der Region Saarland war das Frühjahr viel zu warm und zu trocken. Da den Böden auch die Wasserreserven fehlten, fiel die Heuernte im Durchschnitt um ca. 50 % geringer aus. Die Halme standen zwar relativ hoch, aber es mangelte an „Untergras“, was letztlich die Heu-Menge ausmacht. Ein zweiter oder gar dritter Schnitt konnte nicht erfolgen.

 

So wurde der Gnadenhof bereits im Dezember 2020 von den beiden Landwirten darüber informiert, dass die Vorräte zu neige gehen und die Lieferung in dem Umfang, wie in den Jahren zuvor, nicht mehr möglich ist. Daher mussten dringend alternative Lieferquellen ausfindig gemacht werden.

 

Es konnte ein Landwirt aus Bayern gefunden werden, welcher die benötigte Menge Raufutter liefern konnte.

 

Die Transportkosten haben den Preis für die benötigten Rundballen allerdings um ca. 70 % verteuert!

 

Es bleibt zu hoffen, dass es in diesem Jahr ausreichend Regen für den Graswuchs gibt. Zur Zeit sind die Böden je nach Beschaffenheit unterhalb einer Tiefe von ca. 50 cm aber noch sehr trocken.

 

Mit der neuen Heulieferung ist frühestens im Juni zu rechnen, da das Heu nach der Ernte noch ca. 4-6 Wochen gelagert werden muss, bevor es verfüttert werden kann.

 

Der Gnadenhof Eiweiler benötigt im Jahr ca. 90 bis 100 Rundballen mit einem Durchmesser von ca.1,3 m.

 

 

 

Neuigkeiten Januar 2021

Futtermittel für Zirkustiere



Ende des Jahres 2020 hatte die Zirkusfamilie Frank noch fest damit gerechnet, im März 2021 ihren Saisonstart zu beginnen.

Doch die ungewisse Entwicklung der Pandemie und der Kampf gegen das Corona - Virus machen dies nun wieder nicht möglich.

Alle angefragten Städte und Gemeinden haben Cirkus Althoff keine Zusage für einen Standplatz mit Vorführungen geben können.

Keine Gastspiele bedeuten aber auch keine Einnahmen für den Unterhalt der Zirkusfamilie und der Tiere!

Das macht die Lage für den in Blieskastel - Breitfurt seit Januar 2020 fest sitzenden Zirkus immer schwieriger und prekärer.

Der Gnadenhof Eiweiler hat sich daher spontan bereit erklärt, dem Zirkus wieder Futtermittel für die Tiere zur Verfügung zu stellen.

Mit einem voll beladenen Pick-Up wurden Cirkus Althoff Säcke mit Hafer, Rübenschnitzel, Kraftfutter und auch Lecksteine sowie Hundefutter, zusammen ca. 500 kg, übergeben.

Der Senior des Zirkusbetriebes, Stefan Frank , nahm die Futterspende mit großer Freude entgegen!

 


Weihnachtsbäume für Schafe und Ziegen

 

Nicht nur für die Elefanten im Zoo sondern auch für Schafe und Ziegen sind Tannenzweige eine schmackhafte Abwechslung im Futterangebot, denn es fehlt in der Winterzeit an Blattwerk, sodass sich die Tiere gerne über die ausgedienten Weihnachtsbäume hermachen.

Diese sollten aber bereits nicht zu stark nadeln. Es darf sich auch weder Lametta noch anderer Baumschmuck im Grün befinden.

Leider konnte in diesem Jahr die Jugendfeuerwehr Heusweiler wegen der Pandemie ihre Sammelaktion der Weihnachtsbäume nicht durchführen und den Gnadenhof Eiweiler mit ausreichend vielen Weihnachtsbäumen versorgen.

Aber dennoch habe einige Spender ihren Weihnachtsbaum vorbeigebracht.

Als Erste haben sich die Ziegen über die Futterspende hergemacht, während die Schafe warten mussten.

Ziegen sind gegenüber den Schafen sehr dominant und „futterneidisch“!

Schon nach kurzer Zeit waren die ersten Weihnachtsbäume abgefressen. Auch die Rinde wird noch abgeknabbert!

 

Auf dem Gnadenhof werden so jährlich ca. 20 Weihnachtsbäume verfüttert. 


Neuigkeiten Dezember 2020


Kein Hühnerdieb!

 

Die freilaufenden Hühner auf dem Gnadenhof sind einigen Gefahren ausgesetzt. So schaut regelmäßig „Reineke Fuchs“ vorbei, um sich ein Huhn zu holen, was ihm aber aufgrund der Aufmerksamkeit der Helfer auf dem Hof bisher nicht gelungen ist.

Es droht aber auch Gefahr aus der Luft. Seit einigen Wochen kommt ein großer Greifvogel und schaut sich das Treiben auf dem Hofgelände an. Dabei steht er auf einem Baum und scheint sich besonders für das Federvieh zu interessieren.

Bei genauem Hinsehen konnte jedoch Entwarnung gegeben werden. Bei dem Vogel handelt es sich um einen Mäusebussard mit einer Flügelspannweite von ca. 130 cm!

Vögel in Hühnergröße zählen üblicherweise nicht zum Beuteschema der Art, nur als Aas kann man die Vögel auch bei größeren Tieren antreffen.

 

Somit gilt die Aufmerksamkeit dem Habicht, welcher es eher auf die Hühner abgesehen hat. Aber da sind die Krähen mit auf der Hut und vertreiben diesen schon im Anflug.


Neuigkeiten November 2020


Reh „Stella“ will bleiben

Im Jahr 2014 hat der Gnadenhof, mit behördlicher Genehmigung, mehrere Rehkitze zur Pflege und Aufzucht aufgenommen. Die „Bambis“ waren zuvor im Alter von wenigen Tagen bis ca. 3 Wochen, verlassen und teilweise verletzt, aufgefunden worden. In allen Fällen lag für die Wegnahme des Tieres auch eine Erlaubnis des zuständigen Jagdberechtigten vor.

Die einschlägigen Vorschriften erlauben , hilfsbedürftige Tiere sachgemäß aufzuziehen bzw. gesund zu pflegen.

Heute ist die „Wildtierauffangstation Eppelborn“ hierfür zuständig.

 

Die erste Zeit (1-4 Wochen) sind Kitz und Mutter getrennt. Die Mutterricke sucht ihr Kitz nur alle paar Stunden auf, um es zu versorgen, zu putzen und zu säugen. Anschließend laufen sie dann zu einem neuen Liegeplatz. Neben dem Mähwerk an Traktoren sind freilaufende Hunde in dieser Zeit eine Gefahr für Kitze. Zwei Tiere wiesen Bissverletzungen von Hunden auf, welche ärztlich versorgt werden mussten.

Auch werden Kitze dann oft von Menschenhand aufgenommen und zu einer Pflegestelle weggebracht, obwohl eigentlich keine Notwendigkeit dafür zu erkennen war.

Die Kitze wurden mit Ziegenmilch aus einer Flasche aufgepäppelt! Alle 2 Stunden, auch nachts, verlangten die „Bambis“ ihre Flasche. Später tranken sie ihre Milch auch aus einer Schale und begannen dann Müsli mit frischem Obst, sowie Knospen und Blätter von Bäumen zu fressen.

Wie die Schafe und Ziegen sind auch Rehe Wiederkäuer.

Oft liefen sie gemeinsam mit den Schafen und Ziegen auf den eingezäunten Weideflächen.

Heute ist nur noch die „Stella“ auf dem Gnadenhof. Sie konnte nicht ausgewildert werden.

Vor einigen Monaten war „Stella“ plötzlich nicht mehr auf dem Gnadenhof–Gelände zu finden. Auffällig war zuvor, dass ein junger Rehbock oft gegenüber am Zaun stand und offensichtlich um ihr Gunst buhlte.

Aber schon einen Tag später war „Stella“ wieder am Zaun und rief ganz laut, um ins Gehege gelassen zu werden. Offensichtlich hatte sie ihr Leben auf dem Gnadenhof, dem in der Wildnis vorgezogen.

 

Hier soll sie nun auch ungestört bis an ihr Lebensende bleiben dürfen, wobei die Lebenserwartung ca. 6-10 Jahre beträgt.


Neuigkeiten Oktober 2020


Schlaue Ziege "Emma"

Ziegen leben in festen Rangordnungen. Das hat zur Folge, dass die Eingliederung einer neuen Ziege nur selten reibungslos verläuft. Das macht ihre Haltung zwar zu einer interessanten aber auch zugleich steten Herausforderung.

Nicht so bei der 11 Jahre alten Ziegendame „Emma“!

Die zwanzigste Ziege auf dem Gnadenhof Eiweiler ist mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein ausgestattet.

Schon nach ein bis zwei Tagen hatte die neugierige und schlaue Ziege ganz weit vorne in der Rangordnung der Ziegenherde einen festen Platz eingenommen. „Emma“ scheute dabei auch nicht die Auseinandersetzung um ihre Vormachtstellung, welche teils mit Drohgebärden und kräftigen Kopfstößen ausgefochten wurde. Dazu benutzen die Ziegen auch ihre Hörner, ohne dass es dabei zu Verletzungen kommt.

 

„Emma“ ist auf dem Gnadenhof angekommen, obwohl sie zu den Menschen immer noch eine gewisse Distanz hält.


Neuigkeiten September 2020

Merinoschaf neu auf dem Gnadenhof

Das Schicksal des noch jungen Merino-Böckchen war eigentlich schon besiegelt. Aber durch einen Hinweis aus der Bevölkerung an die zuständige Polizeidienststelle und von dort an den Tierschutzverein Völklingen konnte das Schaf aus einem dunklen Transporter, ohne Licht, Futter und Wasser befreit werden. Offensichtlich sollte das Schaf rituell geschlachtet werden. Schächten ist in Deutschland grundsätzlich nicht gestattet, da das Tierschutzgesetz das Schlachten von Wirbeltieren ohne vorherige Betäubung untersagt.

Zunächst kam das Schaf auf eine Pflegestelle und von dort nun zum Gnadenhof Eiweiler. Schon nach wenigen Stunden hatte sich der Neuankömmling in seiner neuen Umgebung zurecht gefunden und wurde von seinen Artgenossen gut aufgenommen.

Er bekam den Namen „Manolito“ .

 




Hornissen sind besonders geschützt

 

Mit einer Körperlänge von 3 bis 4 cm ist die Hornisse nicht nur das größte staatenbildende Insekt unserer heimischen Tierwelt sondern für viele Menschen auch schon deshalb sehr furchteinflößend. Sie wird aber zu Unrecht als aggressiv eingestuft. Ein weiteres Vorurteil ist, dass die Hornisse Imker und Obstbauern schädige.

Hornissen fallen nicht wie die manchmal lästig werdenden Wespen im Hochsommer auf der Terrasse über den Kuchen her, sie interessieren sich auch nicht für das Speiseeis oder die Limonade.

Nach einer Pause im letzten Jahr beheimatet der Gnadenhof in diesem Jahr wieder ein Hornissenvolk. Das Nest befindet sich in einem sehr alten, knorrigen Apfelbaum. Der hohle Baumstamm wurde zuvor von einem Specht als Behausung genutzt. Das Einflugloch befindet sich in ca. 2 m Höhe. Obwohl wir täglich mehrere Male an dem Nest vorbei gehen, verhalten sich die Hornissen nicht aggressiv. Im Gegenteil, sie fliegen an unseren Köpfen vorbei und lassen sich überhaupt nicht stören. Wir beobachten die Hornissen täglich bei der Nahrungsaufnahme an überreifem Fallobst, was in diesem Jahr reichlich vorhanden ist. Meist aber stellen Fliegen die anteilmäßig größte Gruppe dar, die bis zu 90% der eingebrachten Beute ausmachen kann. Zu dieser zählen nicht wenige für Mensch und Tier lästige oder gar schädliche Arten wie Bremsen, Wadenstecher, Gold-, Schmeiß-, Fleisch- und Stubenfliegen.

Wenn sich eine Hornisse mal ins Haus verirrt, sollte man das Fenster oder die Balkontür weit öffnen und sie mit Hilfe einer Zeitung behutsam wieder nach draußen befördern.

Wird sie aber angegriffen, dann setzt sie auch schon mal ihren Stachel ein . Der Hornissenstich ist jedoch nicht gefährlicher als ein Bienen- oder Wespenstich. Selbst das Gift mehrerer Stiche wird dem Menschen, abgesehen von allergischen Reaktionen, nicht gefährlich.

 

Hornissen sind vom Artenschutz als besonders geschützte Art eingestuft worden und stehen somit unter Naturschutz. Man darf in keinem Falle Hornissen vernichten oder selbst umsiedeln . 


Neuigkeiten Mai 2020


 

Flaschenlamm neu auf dem Gnadenhof

 

Von Spaziergängern wurde das erst 3-4 Tage alte Lämmchen auf einer Wiese, neben seiner toten Mutter, aufgefunden. Durch laute Rufe hatte das kleine Böckchen auf sich aufmerksam gemacht.

Nach Rücksprache mit dem Besitzer der Schafe wurde es von einem jungen Paar in Obhut genommen und die ersten Tage alle drei Stunden mit der Flasche gefüttert.

Einige Tage später wurde der Gnadenhof  über das Schicksal des Lämmchen informiert. Spontan erklärten wir uns bereit, es aufzunehmen.

Jetzt, im Alter von fünf Wochen erhält es über den Tag alle sechs Stunden seine Milch aus der Flasche.

„Söckchen“, so lautet sein Name, hat sich gut entwickelt und auch bereits in der Schafherde eingelebt.

 


 

Trauerschnäpper“ nistet auf dem Gnadenhof

 

Trauerschnäpper sind Zugvögel, die in Afrika überwintern. Die negativen Folgen des Klimawandels lassen sich bei dieser Art leider sehr gut feststellen. Die kleinen Singvögel können nicht erahnen, dass der Frühling auf Grund der Erderwärmung mal wieder früher einsetzt.

Trauerschnäpper konkurrieren daher um geeignete Nistplätze u. a. mit verschiedenen Meisenarten. Was sich für sie sehr nachteilig auswirkt ist, dass sie als Langstrecken-Zieher erst sehr spät ihre Reviere besetzen können. Oft sind die besten Brutplätze bereits an Standvögel vergeben.

Auf dem Gnadenhof hat ein Pärchen jetzt dennoch einen freien Nistkasten gefunden.

Wie so oft, leitet sich der Name des Vogels von seinem Äußeren ab. Doch auch beim Trauerschnäpper gilt: Die Kleider sehen unterschiedlich aus und nur eins zeigt eine Verbindung zum Namen: Das ausgewachsene Männchen trägt überwiegend „Trauer“, also Schwarz (mit etwas Weiß) und auch hier gibt es sehr bräunliche Individuen, die eigentlich weniger an Trauer erinnern.

 

Das Foto zeigt das männliches Tier, mit einer eher bräunlichen Variante.

 

Die Art ist vielerorts inzwischen selten und wird bundesweit als gefährdet in der roten Liste geführt!

 



"Hansi" du fehlst uns!
Vor genau zehn Jahren kam "Hansi" mit seiner Partnerin, dem Ziegenmädchen "Selly", aus sehr schlechten Verhältnissen, zu uns auf den Gnadenhof. Sie waren die ersten Ziegen in unserer Schafherde! Schon bald wurde "Hansi" der "Chef" auf dem Hof. Den Helfern und Besuchern verlangte er immer wieder "Streicheleinheiten" ab. Wer seiner Aufforderung nicht sofort nachkam, erhielt einen, mitunter auch schon mal unsanften Stoß mit seinen Hörnern. Dennoch konnte man ihm nicht böse sein.
Am 05. Mai 2020, im Alter von ca. 14 Jahren, ist er über die Regenbogenbrücke gegangen! "Hansi" bleibt uns immer in Erinnerung! 

Sich von einem Tier trennen zu müssen ist immer schwer für uns! Aber dennoch muss man auch loslassen können. In den zurückliegenden Jahren mussten wir dies bei 20 Schafe, 3 Ziegen, 8 Kaninchen, 7 Hühnern, 2 Hähnen, 6 Enten und bei unserem Hütehund "Robin" tun.


Neuigkeiten Februar 2020


 

Buchvorstellung „Die Tiere vom Gnadenhof Eiweiler“

 

 

 

Es begann im Jahr 2008 mit zwei alten Schafen und der Idee, Nutztieren ein Gnadenbrot zu geben.

Heute haben dort über 60 Tiere – vorwiegend aus nicht tier- bzw. artgerechter Haltung, Tiere in Not oder Fundtiere – ein Zuhause gefunden, in dem sie bis an ihr Lebensende bleiben können.

Es handelt sich um kleine Nutztiere wie Schafe, Ziegen, Kaninchen, Hühner und Enten.

Damit leistet der Gnadenhof  mit seinen ehrenamtlichen Helfern/innen einen aktiven Beitrag zum Tierschutz.

Regelmäßig besuchen Schulklassen und Gruppen den Hof, um sich über die Arbeit für die Tiere zu informieren.

Hierzu gibt es auch das Buch von Jutta Braun , in dem die skurrilen, heiteren, ernsten und vor allem unterhaltsamen Geschichten über die tierischen Bewohner des Gnadenhof, nicht nur für Kinder, eindrucksvoll erzählt werden.

Das Buch ist jetzt auch bei „PIEPER Bücher“, dem Traditionskaufhaus PIEPER in Saarlouis, Am großen Markt, erhältlich.

 


Neuigkeiten vom Hof, November 2019


Zwei Neue auf dem Gnadenhof

Diese beiden, ca. 16 Jahre alten, weiblichen Heidschnucken haben wir bei uns aufgenommen. Krankheitsbedingt konnte sich die Besitzerin nicht mehr um sie kümmern. Die ersten drei Tage mussten sie noch in Quarantäne bleiben! Nach Abschluss einer tierärztlichen Behandlung konnten beide jetzt auf die Weide.
Die graue gehörnte Heidschnucke ist ein Wildschaf und stammt vom Mufflon Sardiniens und Korsikas ab. Sie ist in beiden Geschlechtern gehörnt und eine sehr genügsame Schafrasse.

Jetzt dürfen sie ihren Lebensabend bei uns  verbringen.

 


Neuigkeiten vom Hof, Oktober 2019

Umweltminister übergibt Spendenscheck an Gnadenhof Eiweiler

 

Dazu stattete Umweltminister Reinhold Jost am 23. Oktober 2019 der von Jutta und Lothar Braun geführten Auffangstation in Heusweiler - Eiweiler einen Besuch ab.

 

Jost nutzte die Gelegenheit aber auch, um sich über die Arbeit auf dem Gnadenhof zu informieren.

 

Lothar Braun begrüßte die Gäste und berichtete anschließend über die Entstehung des Gnadenhof vor bereits 12 Jahren mit dem Ziel, eine Bleibe für in Not geratene, kleine Nutztiere, wie Schafe, Ziegen, Kaninchen, Hühner und Enten zu schaffen. Heute befinden sich 65 Tiere auf dem Hof, mit einer Fläche von ca. 35 000 m².

 

Viele davon stammen aus nicht tier- bzw. artgerechter Haltung. Aber auch Fundtiere nahm der Gnadenhof Eiweiler auf, so zum Beispiel Ziegen, Schafe oder aber auch ausgesetzte Kaninchen oder Hähne. Ebenso Tiere ohne Bleibe, weil der Besitzer aus finanziellen, gesundheitlichen Gründen die Haltung aufgeben muss oder verstorben ist.

Außerdem verbinden Jutta und Lothar Braun ihre Initiative mit einem pädagogischen Ansatz. Sie erhalten oft Besuch von Kindern unterschiedlichen Alters. Diesen erklären und verdeutlichen sie die Bedürfnisse der einzelnen Tierrassen und was es bedeutet, Verantwortung für die Haltung eines Tieres zu übernehmen. Auch kommen regelmäßig Schulklassen aus dem gesamten Saarland im Rahmen von Projektwochen zum Thema „Tier- und Naturschutz“ oder „Soziales Engagement“ auf den Gnadenhof.Ebenso arbeiteten wiederholt junge Menschen mit Handicap, z. B. aus Jugendwohngruppen in Saarbrücken und Heusweiler, mit auf dem Hof. Umweltminister Reinhold Jost zeigte sich beeindruckt vom ehrenamtlichen Engagement auf dem Gnadenhof, auch im Hinblick auf die Unterstützung durch viele Helferinnen und Helfer, die fast täglich mit vor Ort sind und wesentlich zum Erfolg der Initiative beitragen.Jost bezeichnete es als eine gute Entscheidung der Jugendlichen des FÖJ - Jahrganges 2017/2018, den Restbetrag in ihrer Kasse als Spende an den Gnadenhof Eiweiler zu geben. Stellvertretend für den FÖJ - Jahrgang übergaben Annika Döbert, Jana Lieblang und Franziska Schug zusammen mit Umweltminister Jost symbolisch einen Spendenscheck über 1.600,- Euro an Jutta Braun.Jutta und Lothar Braun bedankten sich für die finanzielle Unterstützung und freuten sich, dass sie den Minister und auch weitere Gäste, darunter der Leiter Referat A/2 im Umweltministerium. Stefan Scheid, der pädagogischen Leiter „Freiwilliges Ökologisches Jahr“ (FÖJ) im Saarland, Günther von Bünau und der Ortsvorsteher von Eiweiler, Richard Wachall, von der Bedeutung ihrer Arbeit überzeugen konnten.

Da sich die Initiative über das persönliche Engagement der Betreiber hinaus ausschließlich aus Spenden finanziert, sagte Umweltminister Jost dem Gnadenhof auch für die Zukunft weitere Unterstützung zu.

 



Neuigkeiten vom Hof, September 2019


 

Gnadenhof Eiweiler lud zum „Tag der offenen Tür“

 

 

Auch in diesem Jahr kamen wieder viele Besucher zum Gnadenhof-Fest nach Eiweiler, darunter auch der Schirmherr und Bürgermeister von Heusweiler, Thomas Redelberger.

Die Gäste erwartete nicht nur ein reichhaltiges Angebot an Speisen und Getränken sondern auch einen Flohmarkt, eine Tombola, Livemusik mit der Band „LBK“ aus Schmelz und nicht zuletzt ein Kinderprogramm mit dem Clown „Mimmello“. Mit seinen musikalischen und tänzerischen Einlagen wusste er nicht nur die kleinen Besucher zu begeistern.

Bei den Führungen zu den Tiergehegen konnte man sich über die Haltung der Schafe, Ziegen, Kaninchen, Enten und Hühner informieren.

Das Fest war ein voller Erfolg. Die Betreiber Jutta & Lothar Braun und die vielen Helferinnen und Helfer bedanken sich bei den Besuchern recht herzlich, auch für das Interesse und den Zuspruch für ihr Engagement.

 

Neuigkeiten vom Hof, August 2019



Neuigkeiten vom Hof, Juli 2019

Jetzt schon vormerken!

"Tag der offenen Tür" am 01. September 2019 mit vielen Überraschungen auf dem Gnadenhof Eiweiler


Neuigkeiten vom Hof, April 2019


Ping Pong auf dem Gnadenhof

 

Ping Pong steht umgangssprachlich für die Sportart Tischtennis.

 

Ping“ und „Pong“ sind aber auch die Namen der beiden Kamerunschafe, welche der Gnadenhof Eiweiler am Ostersamstag aufgenommen hat.

 

Zuvor lebten sie in einem saarländischen Tierpark, wo man sie aber nicht mehr haben wollte. Von dort kamen sie in gute Hände! Ihre Besitzerin verstarb jedoch ganz plötzlich. Auf dem Gnadenhof Eiweiler haben sie nun eine neue Bleibe gefunden. Die ersten Stunden schauten sich „Ping“ und „Pong“, noch etwas aufgeregt, ihre neue Umgebung an. Aber schon bald liefen sie mit den anderen Schafen und Ziegen umher. Beide sind sehr zutraulich. Ansonsten sind Kamerunschafe eher ängstlich bis zurückhaltend.

 

Ihre Unterwolle stoßen sie im Frühjahr ab und müssen deshalb nicht geschoren werden.

 


Ein neues Zuhause für „Schorsch“, „Lotte“ und „Nico“

 

Der Kamerun-Schafbock „Schorsch“ ist von Geburt an blind. Bei seinem Vorbesitzer fand er sich in der Herde nicht zurecht. Von anderen Böcken wurde er immer wieder gestoßen. Sich zu verteidigen war ihm nicht möglich.

 

Zusammen mit „Lotte“ und ihrem Lamm „Nico“ haben die Drei auf dem Gnadenhof Eiweiler eine neue Bleibe gefunden und eine eigene, kleine Weide, wo sie sich zurechtfinden. „Schorsch“ sucht als Orientierung stets die Nähe zu „Lotte“ und „Nico“!

 


Burenziege „Madonna“ neu auf dem Gnadenhof

 

Nach einer Tot- und einer Missgeburt wollte ihr Besitzer sie in den „Ziegen-Himmel schicken“! Tierschützer wurden darauf aufmerksam und informierten uns über ihr Schiksal. „Madonna“ hat bei uns ein neues Zuhause gefunden, was sie auch sichtlich genießt! Sie ist eine sehr liebe Ziege! Die Burenziegen haben ihren Ursprung in Südafrika.

 



Neuigkeiten vom Hof, März 2019

Vorwort zum Buch "Die Tiere vom Gnadenhof Eiweiler"

„Ganzheitlich“ lernen – mit Kopf, Bauch und Herz: Was brauchen Kinder dafür, was ist das beste Lernmaterial? Dieses Buch gehört dazu. Es ist die Geschichte von Menschen, die auszogen, um wunderbaren Wesen zu helfen: Sogenannten „Nutztieren“, die nur leben dürfen, damit wir Menschen sie töten und verspeisen. Oder die nur leben dürfen, damit wir ihre Milch und ihre Wolle nutzen. Wenn sie dann älter werden und ihren Nutzwert verlieren, dann töten wir sie auch. Finden wir das gut und richtig? Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Auch Kinder. Doch wir alle können eine klare Haltung nur entwickeln, wenn wir kennen, fühlen, verstehen, worum es wirklich geht. Deshalb sind die Geschichten der vielen Tiere auf dem Gnadenhof EIWEILER so wertvoll und wunderbar. Was JUTTA BRAUN und THOMAS NOLL von ihren Ziegen, Schafen, Hühnern, Enten, Hasen, Rehen, Hund und Katze erzählen, ist nicht nur herzanrührend, sondern unendlich lehrreich. Wir lernen das „Nutztier“ kennen als Persönlichkeit, als Wesen mit Eigenheiten und Charakter wie Mama, Papa und Geschwister auch. Grete, die treue Ziege, Kollege „Hoheit Karl-Gustav“, der Noble. Wir erfahren ganz nebenbei die Bedeutung der Klauenpflege, was Fellwechsel bedeutet, wie das geht mit dem Lammen, wie wichtig Impfungen sind und was man bei Schafs-Durchfall tut. Ich fühle mich gleich auf zweierlei Weise mit den Autoren seelenverwandt: Zum einen engagiere ich mich mit Leidenschaft für Tierschutzunterunterricht in der Grundschule, gemeinsam mit dem Bundesverband Praktizierender Tierärzte und PURINA,
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„Liebe für’s Leben“ haben wir die Initiative getauft. Pädagogisch ausgebildete Tierärzte bieten Unterrichtseinheiten für Grundschulen an, in denen sich die Schüler bewusst werden, was HAUSTIERE brauchen für ein glückliches Leben in einer Familie. Über 60.000 Kinder haben wir schon in Deutschland erreicht, und wir sind immer wieder so froh, wenn wir erleben, wie die Kinder darüber grübeln, was Haustiere brauchen, um gesund und zufrieden bei uns zu sein. Genau das gilt doch für das Nutztier auch! Viel zu selten wird dieses Thema im Unterricht adressiert. Aber hier, in diesem Buch! Zum anderen fühle ich mich den Autoren persönlich verbunden, weil ich selbst einige “Nutztiere“ halte, auf unserem Weingut in der Toskana: Hühner und Gänse. Und drei Pfauen habe ich auch. Wie merkwürdig ich angeschaut wurde, als ich gleich erklärte, als die ersten Hühner kamen: „Kein Huhn wird geschlachtet. Bei uns dürfen alle eines natürlichen Todes sterben!“ Ich bin dankbar für die Eier, für die herrliche Hühner-Welt, die ich täglich beobachten darf – und ich habe auch mal zwei Hühner zum Wund-Nähen in die Tierklinik gebracht, weil der Hahn zu lange Krallen hatte. Hühnerhaltung – eine Wissenschaft! Ständig lerne ich dazu, baue gerade einen größeren Pool für die Gänse, und weiß jetzt alles über das Brutverhalten von Pfauen. Meine Hochachtung vor der Wunderwelt der Nutztiere! Und meine besondere Hochachtung vor den Autoren dieses Buches. Sie öffnen diese Welt auf so herzliche und kenntnisreiche Weise für die Kinder, dass sie das Lernziel ganz leicht erreichen: Wertschätzung, Respekt und Liebe für das Nutztier!  Nina Ruge

Der kleine "Roberto" entwickelt sich prächtig!



Neuigkeiten vom Hof, Februar 2019

Im vergangenen Herbst hatten wir in einem Tierschutzfall in der Nähe von Esslingen (BW) drei Kamerunschafe aufgenommen. Darunter befand sich auch ein tragendes Schaf, dem wir den Namen "Salma" gaben. Nun hat "Salma" ihr Lämmchen zur Welt gebracht. Aus der Entfernung konnten wir die Geburt beobachten. Noch nass am ganzen Körper hob der Kleine den Kopf und schaute mit  festem Blick in seine neue Umgebung! Nachdem die Mutter ihn abgeleckt hatte, stand er auch bereits auf seinen, noch wackligen Beinen und suchte den Euter zum Trinken. Die ersten Tage werden beide in einem kleinen Stall  verbringen.  Wir haben ihm den Namen "Roberto" gegeben.

Neuigkeiten vom Hof, Dezember 2018



Neuigkeiten vom Hof, Juli 2018


Unsere Flaschenkinder

Antonio, jetzt   3 1/2 Monate alt, und Marie,  2 1/2  Monate alt, bekommen nach wie vor ihre Fläschchen, die sie genüsslich leertrinken.

Das kleine Ziegenmädchen Marie hat schon zwei kleine, spitze Hörnchen bekommen. Wie ein kleines "Teufelchen".

Sie hat auch schon die neue Schaukel ausprobiert.

Der Ziegenbock "Leo" hat sich gut in Herde eingelebt, er ist ein ganz Lieber.

 

Unser Ziegenbock "Valentino" genießt die Streicheleinheiten von Franziska, einer ehrenamtlichen Helferin. 

 

Neuigkeiten vom Hof, April 2018


Ziegenlamm auf dem Gnadenhof

 

 

Seit einigen Tagen kümmert sich der Gnadenhof Eiweiler um ein neugeborenes Ziegenlamm.

 

Die kleine Zwergziege war erst 10 Tage alt und wog gerade mal 2800 g, als sie von ihrer Mutter weg musste. Diese hatte eine Euterentzündung und konnte ihr Lämmchen deshalb nicht mehr säugen.

 

Alle 4-6 Stunden bekommt die kleine „Marie“ nun ihr Fläschchen. In den ersten 5 Tagen hat sie bereits 600 g zugenommen.

 


"Antonio" hat jetzt seinen eigenen, kleinen Stall; vorerst noch im Warmen! Er hat schon über 3 kg zugelegt!
"Monty" weicht nicht von seiner Seite!


Neuigkeiten vom Hof, Februar 2018


Flaschenlamm

 

Die Aufzucht eines Lämmchen mit der Flasche ist eine große Herausforderung!!!
Vor zwei Tagen erhielten wir einen Anruf von Tierschützern aus dem Raum Neunkirchen. Dort konnte ein Schaf nach ca. 14 Tagen seinem neu geborenen Lamm keine Milch mehr geben. Es drohte zu sterben. Die Tierschützer Kerstin und Dirk nahmen das Neugeborene in ihre Obhut und verbrachten es zu uns auf den Gnadenhof. Der Kleine war schwach und er hatte Untertemperatur. Nach Rücksprache mit unserem Tierarzt gelang es, den Kleinen mit viel Fürsorge, Geduld und einer Flaschennahrung alle vier Stunden auf zu päppeln. Er hat schon etwas an Gewicht zu gelegt. Zur Zeit muss der kleine „Mann“ noch in der Wohnung bleiben.
Herzlichen Dank an Kerstin und Dirk für ihr Engagement!
Unser neuer Border Collie „Monty“ hat den kleinen „Antonio“ auch schon in sein Herz geschlossen.
Wer möchte Pate von „Antonio“ werden?


Neuigkeiten vom Hof, Januar 2018


Robin - unser Hütehund

Robin bleibt unvergessen......
weil er unser Leben verändert hat und auch nach seinem Tod in uns weiter lebt.
Man spürte es - in seinem Denken, in seinem Handeln, in seinem Fühlen. Seelenhunde hat sie jemand genannt - jene Hunde, die es nur einmal geben wird im Leben, die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.
Die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum Atmen.
Kein Tag wird vergehen, ohne an sie zu denken und ohne sie zu vermissen. Nur Hundemenschen können verstehen, wie es ist, einen Hund zu verlieren!

 

Du warst als Hund der beste Mensch,
den man zum Freund haben konnte.