Neuigkeiten Mai 2022

 

Seminar "Tiere verstehen lernen" auf dem Gnadenhof Eiweiler

 

Am vergangenen Wochenende, 07. bis 08. Mai 2022, fand am Gnadenhof in Heusweiler-Eiweiler ein Seminar zum Thema "Tiere verstehen lernen" statt. Die Teilnehmer kamen aus ganz Deutschland und Luxemburg. Die weiteste Anreise hatte eine Teilnehmerin vom Bodensee.

 

Mensch und Tier hatten viel Freude am gemeinsamen Seminar. Nicht nur die Teilenehmer, sondern vor allem auch die zahlreichen Tiere des Gnadenhof genossen das gemeinsame Üben und Zusammensein an den beiden Tagen.

 

Der Gnadenhof bietet seit mehr als einem Jahrzehnt eine liebevolle Heimat für  verstoßene und ausgesetzte Nutztiere und Tiere aus schlechter Haltung. Er ist nach Anmeldung auch für Schüler verschiedener Schulformen und Besuchergruppen geöffnet.

 

Die Leiterin der Veranstaltung des Wochenendes war Isabell Götz, die eine Naturheilpraxis in Saarbrücken führt. Dieses Seminar findet regelmäßig auf dem Gnadenhof der Familie Braun in Eiweiler statt, so auch am 23./24. Juli 2022.  Es ist für alle interessierten Tierfreunde geeignet.

 

www.gnadenhof-eiweiler.de

www.Isabell-Goetz.com

 

 


Neuigkeiten März 2022

VHS Auftaktveranstaltung

 

Unter dem Motto „Frühling bei den Tieren am Gnadenhof“ hatte die VHS Saarbrücken am 19.03.22 nach Eiweiler - Hellenhausen eingeladen, wo sich dann die fünfzehn Besucher, darunter neun Kinder, über die Arbeit auf der „Auffangstation für Tiere in Not“ informieren konnten.

Für die Kleinsten stand selbstverständlich der direkte Kontakt zu den fünfzig Schafen und Ziegen im Mittelpunkt, was ihnen auch sichtlich Spaß machte.

 

Von der VHS Saarbrücken sind zwei weitere Veranstaltungen auf dem Gnadenhof terminiert :

Osterferien bei den Tieren am Gnadenhof“ - 20. April 22, 14.00 bis 16.00 h

Pfingstferien bei den Tieren am Gnadenhof“ - 11. Juni 22, 15.00 bis 17.00 h

 

 

Anmeldungen bitte über die VHS Saarbrücken.

Hilfe für Schaf „Emma“

 

In diesen Tagen erreichte uns ein Hilferuf für ein ca. 16 Jahre altes Coburger-Fuchsschaf. Nachdem ihre Partnerin nicht mehr lebte stand „Emma“ allein auf der Weide. Auch wurde bekannt, dass der schon sehr betagte Besitzer offensichtlich nicht in der Lage war, das Tier ordnungsgemäß zu versorgen. Wir erklärten uns bereit, das Schaf aufzunehmen. Für den Transport bedanken wir uns beim Tiernotruf Saarland.

Zuerst waren eine sehr dringend notwendige Klauen-Pflege und hygienische Maßnahmen erforderlich.

Einen Tag später durfte „Emma“ zu unserer Herde, wo sie schon nach wenigen Minuten neugierig aufgenommen wurde und sich auch zurecht fand.

 

Wir freuen uns mit ihr.  

Neuigkeiten Februar 2022

Lulu“ mit eigener Raufe

 

Unser Bretonisches Zwergschaf „Lulu“ hat seine eigene, kleine Raufe. Daneben einen Mineralleckstein. Hier knabbert es am liebsten seine Heu-Ration.Die anfängliche Scheu hat es abgelegt. Gerne lässt es sich mit einer Möhre oder einem Stück Apfel anlocken und verwöhnen. Wenn man Glück hat, darf man die kleine „Lulu“ auch streicheln.

Sie mag die Gesellschaft mit Heidschnucken, einer sehr genügsamen Schafrasse.

 

 

Den Ziegen geht „Lulu“ lieber aus dem Weg!


Neuigkeiten Januar 2022

Wintervogelzählung

Auch in diesem Jahr hat der Gnadenhof an der Zählung der Wintervögel teilgenommen.

Unter dem Motto „Stunde der Wintervögel“ hatten der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und sein bayerischer Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV) bereits zum zwölften Mal zu dieser „Mitmachaktion“ aufgerufen.

Vom 06. bis 09. Januar 2022 konnten eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park gezählt und gemeldet werden.

Bei der Zählung auf dem Gnadenhof lag der Haussperling zahlenmäßig weit vorne. Vom „Spatz“, wie er im Volksmund auch genannt wird, wurden vierzig Vögel gezählt. Er ist wohl auch der häufigste Wintervogel in Deutschlands Gärten. Die Blaumeise rangierte mit zwölf Zählungen auf Platz zwei (Foto).

Außerdem wurden vier Amseln, sechs Stare, drei Krähen, ein Buntspecht, ein Eichelhäher und ein Kleiber festgestellt.

Der Kleiber (Foto) ist eigentlich ein Waldvogel. Dort bewohnt er Baumhöhlen.

Hier zieht der Kleiber seinen Nachwuchs groß und verklebt zum Schutz der Jungvögel sogar den Eingang seiner Nisthöhle. Kleiber fressen in der warmen Jahreszeit hauptsächlich Insekten, die sie von Ästen oder Blättern sammeln. Im Winter frisst er aber auch gern Getreideflocken, Nüsse und Sonnenblumenkerne und schaut deshalb auch öfters beim Futterhäuschen auf dem Gnadenhof vorbei.

 



Neuigkeiten Dezember 2021


Hat, wenn nötig, man zur Seite

Ein paar hilfsbereite Leute (...) "*

 

*auszugsweiser Abdruck mit freundlicher Genehmigung

des Autors Horst Winkler. Das vollständige Gedicht sowie weitere seiner Gedichte finden Sie hier

https://www.versschmiede.de / themen/dankeschoen-gedichte

(Vor etwaiger Verwertung der  Gedichte aber stets den Autor fragen !)

 

Anmerkung :Sehr empfehlenswert!

 

Wir bedanken uns bei allen Menschen, die uns in diesem Jahr auf unterschiedliche Art und Weise unterstützt haben und wünschen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest; für das neue Jahre alles Gute, viel Glück und vor allem Gesundheit! Jutta und Lothar Braun, Gnadenhof Eiweiler 

Tannenzweige als Leckerbissen

Auf dem Gnadenhof  bekamen die Ziegen und Schafe die Tannenzweige in diesem Jahr schon vor Weihnachten. Frisch geschlagen schmeckt das Nadelgehölz auch viel besser.

Kaum über den Zaun geworfen, erspähen die Ziegen das besondere Futter! Jeder will der erste am Tannengrün sein und sie stoßen sich gegenseitig mit den Hörnern vom Futterplatz!

Etwas hastig rupfen und beißen sie die kleineren Äste vom Gehölz ab und verzehren sie sichtlich mit viel Freude. Etwas später durften sich auch die Schafe ran machen.

Nach den Festtagen werden auf dem Gnadenhof auch Weihnachtsbäume verfüttert.

Nicht nur für die Elefanten im Zoo sondern auch für Schafe und Ziegen sind Tannenzweige eine schmackhafte Abwechslung im Futterangebot, denn es fehlt in der Winterzeit an Blattwerk, sodass sich die Tiere gerne über die ausgedienten Weihnachtsbäume hermachen.

 

Diese sollten aber bereits nicht zu stark nadeln. Es darf sich auch weder Lametta noch anderer Baumschmuck im Grün befinden.

Neuigkeiten November 2021

Jetzt, zur Adventzeit sagen wir unseren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern auf dem Gnadenhof Eiweiler ein herzliches Dankeschön! Nur mit eurer Unterstützung ist es überhaupt möglich, die tägliche Arbeit für und mit den Tieren zu bewältigen. Es ist nicht immer ganz einfach, aber ihr schenkt uns Kraft und Ausdauer für die täglichen Aufgaben und Herausforderungen!

Kleinstes Schaf der Welt

 Der Gnadenhof Eiweiler hat sein erstes Ouessantschaf aufgenommen.

Es handelt sich um ein ca. 10 Jahre altes, weibliches Tier, das aus einer Alleinhaltung stammt.

Das Ouessantschaft, auch als bretonisches Zwergschaf bezeichnet, ist die kleinste Schafrasse der Welt. Sie stammen von der kleinen französischen Insel Ile d´Ouessant, vor der Westküste der Bretagne.

Bedingt durch das dortige raue Klima und der kargen Vegetation entstand eine sehr widerstandsfähige Rasse, welche auch unter schlechten Bedingungen überleben und existieren kann. Die Mutterschafe haben keine Hörner, während die Böcke ein ausgeprägtes, geschwungenes Gehörn tragen. Die Farbe der Wolle ist einheitlich schwarz, braun oder weiß.“

Wie bei jedem Neuankömmling standen sich die Tiere zuerst einmal mit neugierigen Blicken gegenüber.

Aber schon nach wenigen Tagen hat sich unser kleines Schäfchen an seine neue Umgebung gewöhnt. Wieselflink läuft es mit den viel größeren Artgenossen umher und genießt sichtlich ihre Gesellschaft.

 

Wir haben ihr den Namen „Lulu“ gegeben und freuen uns, dass sie jetzt zur Schafherde auf dem Gnadenhof gehört.


Neuigkeiten im Oktober 2021

Walnuss-Ernte 2021

Auf dem Gnadenhof Eiweiler ist die Walnuss-Ernte in vollem Gange! Als fleißige "Erntehelfer" betätigen sich auch mehrere Eichhörnchen und zwei Krähen. Fast den ganzen Tag bringen die Eichhörnchen und die Rabenvögel die Nüsse in ihr Versteck. Ob sie ihr Futter für den Winter auch wiederfinden?

Wilder Wein im Herbst

Im Sommer sind die Blätter (8-10 cm groß) des Wilden Weins dunkelgrün. Jetzt im Herbst zeigt sich der eigentliche Zierwert dieser Pflanze mit einer wunderschönen, leuchtend scharlachroten Färbung.
Neben dem Efeu ist der Wilde Wein das beliebteste Fassadengrün der Deutschen.
Bei uns auf dem Gnadenhof schmückt er die Fassade und einen Trompetenbaum.

Neuigkeiten September 2021


Schaf „Ida“ neu auf dem Gnadenhof

 

Schafe sind ausgesprochene Herdentiere mit großem Zusammengehörigkeitsgefühl und dürfen deshalb nicht einzeln gehalten werden!

Zwei Tiere sind besser als eins, aber um die Struktur zu sichern, sind drei Schafe das Minimum einer Herde.

Ida“ kam aus einer Einzelhaltung zum Gnadenhof. Zuvor waren ihre Gesellinnen nach und nach gestorben. Ihre Besitzer merkten schon bald, dass sie immer mehr trauerte und das Alleinsein nicht verkraften konnte. Sie meldeten sich beim Gnadenhof und wir erklärten uns bereit, „Ida“ aufzunehmen.

Die ca. 11 Jahre alte „Ida“ ist ein Kamerunschaf. Diese sind sogenannte Haarschafe, die im Gegensatz zu den Wollschafen nicht geschoren werden müssen. Hörner tragen nur die männlichen Tiere.

Kamerunschafe gelten als sehr robust, verfügen allerdings auch über ein ausgeprägtes Fluchtverhalten, dazu können sie hervorragend springen.

Letzteres macht es uns oft schwer, sie für tierärztliche Behandlungen einzufangen.

Ida“ ist noch sehr scheu und es wird wohl noch einige Tage dauern, bevor sie sich in der neuen Umgebung zurechtfindet!

 

Unser Reh „Stella“ war das erste, welches sich den Neuankömmling mal etwas näher anschauen wollte.


Neuigkeiten August 2021

Schüler aus Riegelsberg zu Besuch auf dem Gnadenhof

 

Am 24. August 2021 besuchten 13 Schülerinnen und Schüler der „Freiwilligen Ganztagsschulen Riegelsberg“ ( Pflugscheid und Ellerstraße ) den Erlebnis - Gnadenhof in Eiweiler. Mit ihren Betreuerinnen und einem Betreuer waren die Kinder mit der Saarbahn nach Eiweiler gekommen. Nach einem kleinen Fußmarsch von der Haltestelle Eiweiler – Nord kamen die Kids freudig und erwartungsvoll zum Hof in der Straße Zum Vogelsborn.

Zunächst lauschten die Schüler sehr aufmerksam und interessiert den Ausführungen von Lothar Braun, welcher das Projekt „Gnadenhof“ erläuterte und vorstellte.

 

Unter Führung von Jutta Braun begaben sich die Kinder anschließend ins Gehege. Hier erfuhren sie mehr über die tägliche Arbeit mit und für die Tiere. Auch über das Schicksal und die Herkunft einzelner Tiere wurde berichtet.

Selbstverständlich durften die Schüler die Tiere streicheln, was für viele von ihnen eine direkte und auch emotionale Begegnung war.

Zum Schluss hatten die jungen Besucher noch sehr viel Spaß mit dem Border Collie „Monty“. Die Ball- und Suchspiele mit ihm beeindruckten die Kinder sehr. Egal, wo sie etwas versteckten, er fand es stets.

Nach mehr als drei Stunden traten die Besucher gut gelaunt die Heimreise an.

 

 


Neuigkeiten Juli 2021

Tag der offenen Tür“ findet nicht statt!

 

Wie bereits in 2020 wird auch in diesem Jahr unser "Tag der offenen Tür" leider wieder nicht stattfinden können. Im Vereinskalender Eiweiler ist unser Fest für den 29. August 2021 angekündigt.

Die weitere Entwicklung der Pandemie ist nicht vorhersehbar und somit lässt sich eine Veranstaltung mit vielen hundert Besuchern auch nicht planen!

Es bleibt die Hoffnung auf ein Fest in 2022. Darauf freuen wir uns jetzt schon!

 

 

Besuche von einzelnen Personen, Familien oder auch kleineren Gruppen sind, unter Beachtung der jeweiligen Corona-Regeln, möglich. Wir bitten um vorherige Terminvereinbarung unter 06806-13737 oder über unsere Internetseite www.gnadenhof-eiweiler.de


Kinder UNI mit Exkursion zum Gnadenhof

Im Rahmen des Sommer Ferienprogramms besuchten Teilnehmer der „Kinder UNI“ Saarlouis, unter Leitung der Sozialpädagogin Corinna Bast, am 17.07.2021 den Gnadenhof Eiweiler.

Nachdem Corona im Jahr 2020 der Veranstaltung zwei Mal einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte, konnten sich nun die 8-12 Jahre alten Schülerinnen und Schüler, trotz strenger Auflagen, auf den Besuch in Eiweiler freuen.

Mit großer Aufmerksamkeit lauschten die Kinder den Ausführungen zum Hof und den dort lebenden Tieren. Dabei erhielten die Kids insbesondere Informationen über Schafe und Ziegen, über die Pflege und Aufzucht von Rehkitzen und das Brutverhalten der Rauchschwalben im Ziegenstall, deren Flugkünste sie bewunderten. Ebenso konnten sie erfahren, wie sich Schafwolle anfühlt. Dabei zögerten die Kinder nicht, immer wieder auch Fragen zu stellen. Im Anschluss daran ging es ins Gehege zu den Tieren, die sich über viele Streicheleinheiten freuen konnten.

 

Der fast dreistündige Aufenthalt endete mit einem Malwettbewerb und einem kleinen Ratespiel. Jedes Kind erhielt zum Schluss noch ein Geschenk!   


Freude über Besuch von Manuela Ripa

Seit dem 16. Juli 2020 setzt sich die derzeit einzige saarländische EU-Politikerin und Vertreterin der Ökologisch - Demokratischen Partei (ÖDP) hauptsächlich für den Umwelt- und Klimaschutz sowie Tierwohl und Verbraucherschutz ein.

Zuvor, von 2011 bis 2020 arbeitete die Juristin im Landesdienst als Referentin in der Vertretung des Saarlandes bei der EU in Brüssel zu den Themen Umwelt, Landwirtschaft, Energie, Gesundheit und Regionalpolitik.

Mit ihrem Besuch auf dem Gnadenhof Eiweiler am 3. Juli 2021 wollte sich Frau Ripa darüber informieren, wie Tierschutz und Tierwohl bei kleinen Nutztierrassen aktiv umgesetzt und praktiziert wird.

Viele Tiere auf dem Gnadenhof stammen aus nicht tier- bzw. artgerechter Haltung. Aber auch Fundtiere nahm der Gnadenhof Eiweiler auf, so zum Beispiel Ziegen, Schafe oder aber auch ausgesetzte Kaninchen oder Hähne. Ebenso Tiere ohne Bleibe, weil der Besitzer aus finanziellen, gesundheitlichen Gründen die Haltung aufgeben muss oder verstorben ist.

Außerdem verbinden Jutta und Lothar Braun ihre Initiative mit einem pädagogischen Ansatz. Sie erhalten oft Besuch von Kindern unterschiedlichen Alters. Diesen erklären und verdeutlichen sie die Bedürfnisse der einzelnen Tierrassen und was es bedeutet, Verantwortung für die Haltung eines Tieres zu übernehmen. Auch kommen regelmäßig Schulklassen aus dem gesamten Saarland im Rahmen von Projektwochen zum Thema „Tier- und Naturschutz“ oder „Soziales Engagement“ auf den Gnadenhof.

Manuela Ripa zeigte sich beeindruckt vom ehrenamtlichen Engagement auf dem Gnadenhof, auch im Hinblick auf die Unterstützung durch viele Helferinnen und Helfer, die fast täglich mit vor Ort sind und wesentlich zum Erfolg der Initiative beitragen.

 

Auch der unmittelbare Kontakt zu den Tieren bereitete der Europaabgeordneten sichtlich Freude und sie sagte weitere Besuche auf dem Gnadenhof zu.


Neuigkeiten Juni 2021


Besuch mit Zwillingen

Fast täglich kommt die „Rehmutter“, Mutterricke genannt, nah zum Gnadenhof und zeigt stolz ihre beiden Kitze. Ungestört grasen sie dort auf einer gemähten Wiese.

Zur Zeit der Aufnahme dürften die Jungtiere ca. 5-6 Wochen alt gewesen sein.

Die Rehkitze werden 6 Monate von der Mutterricke gesäugt.

Die enge Mutterbindung bleibt in der Regel bis in das nächste Frühjahr hin bestehen.

 

 


Nachwuchs im Schwalbennest

In diesem Jahr mussten wir länger auf den beliebten Frühlingsboten, die Schwalbe, warten.

Der sehr nasse und kalte Monat Mai ließ die Zugvögel auf ihrer langen Reise aus Afrika erst Ende Mai an ihrem angestammten Nistplatz im Ziegenstall ankommen. Dort wurde zuerst mal das Nest mit vielen Federn gepolstert. Schon seit vier Jahren kommen die Rauchschwalben zu ihrem Nest zurück. Sie bevorzugen Balken oder Mauervorsprünge in Ställen und Scheunen.

 

Die Brutzeit der Schwalben reicht von Anfang Mai bis Ende September. Zwei bis drei Bruten pro Saison sind keine Seltenheit. In diesem Jahr hat das Weibchen in der ersten Brut drei Eier gelegt und diese den Großteil der Brutzeit auch gewärmt. Sie wird jedoch regelmäßig vom Männchen abgelöst, um Insekten für den Eigenbedarf jagen zu können. Nach ca. zwei Wochen schlüpften die Küken nackt und blind. Drei Wochen später sind sie zum Ausflug bereit.

 

 

Das Rauchschwalbenpaar hat jetzt alle "Schnäbel voll" zu tun.
Den ganzen Tag über fliegen die Vogeleltern zum Nest, um ihre Jungen zu füttern.  



Die Wolle ist ab

Anfang der Woche war der Schaf-Scherer auf dem Gnadenhof, um
die Tiere von der schweren Wolle zu befreien, die im Sommer zu Überhitzung führen kann.
Den Schafen war danach die Erleichterung anzusehen. "Söckchen", unser Jüngster, war kaum noch wieder zu erkennen. So geht es aber auch den Schafen untereinander, weshalb sie die ersten Stunden etwas orientierungslos umherlaufen. Wenig später ist wieder Normalität eingezogen.
Die Kamerunschafe werden nicht geschert. Sie werfen die Wolle selbst ab. In ein paar Tagen haben sie ihr Winterkleid abgelegt!
Wir geben ungewaschene Schafwolle kostenlos ab!!!
Ungewaschene Schafwolle enthält rund 12 Prozent Stickstoff, Phosphor, Schwefel und Kalium. Diese Inhaltsstoffe sind prädestiniert um einen wertvoller Dünger für unsere Pflanzen zu sein. Die Wolle speichert auch sehr gut Wasser und gibt es langsam an die Pflanzen ab, gerade in trockenen Zeiten eine wertvolle Eigenschaft.

Neuigkeiten Mai 2021


Ziege „Christel“ hat es geschafft! Bereits im Dezember 2020 zog sich die Ziege hinten rechts eine schwere Sprunggelenksverletzung zu. Die tierärztliche Untersuchung ergab, dass der Knochen aus dem Gelenk rausgegangen war. Offensichtlich war die Ziege mit dem Bein hängen geblieben. Um eine Amputation zu vermeiden, entschlossen wir uns für eine OP in der Uniklinik für Tiermedizin in Gießen. Für den Chirurgen war es die erste OP dieser Art bei einer Ziege. Bei Hunden werden solche Behandlungen öfter durchgeführt. Die OP verlief erfolgreich und nach einem dreiwöchigen Aufenthalt in der Klinik kam „Christel“ zurück auf den Gnadenhof. Dort hatten wir einen kleinen Stall mit tiefer Decke für sie hergerichtet. Dadurch wurde verhindert , dass die Ziege vorne aufsteigt und das verletzte Bein zu stark belastet. Zweimal wöchentlich musste der fixierte Knochen tierärztlich versorgt werden. Drei Monate später wurde die Fixierung entfernt und Christel kam in einen neuen Stall mit mehr Auslauf. Von dort wird sie jetzt täglich mehrmals an einer Leine ausgeführt, damit sich die Muskulatur wieder aufbauen kann. Sie mag diese „Ausflüge“ und zeigt sich ihren Artgenossen schon „kampfeslustig“ auf ihren Hinterbeinen.



Neuigkeiten März 2021

 

Heu ist knapp

 

 

Die Wetterextreme der vergangenen Jahre haben die Erträge der Landwirte teils stark reduziert. Dies gilt im Besonderen für die Heuernte.

 

Nachdem die Jahre 2018 und 2019 bereits zu trocken waren, bescherten der März und April 2020 den Weideflächen kaum Regen. Insbesondere in der Region Saarland war das Frühjahr viel zu warm und zu trocken. Da den Böden auch die Wasserreserven fehlten, fiel die Heuernte im Durchschnitt um ca. 50 % geringer aus. Die Halme standen zwar relativ hoch, aber es mangelte an „Untergras“, was letztlich die Heu-Menge ausmacht. Ein zweiter oder gar dritter Schnitt konnte nicht erfolgen.

 

So wurde der Gnadenhof bereits im Dezember 2020 von den beiden Landwirten darüber informiert, dass die Vorräte zu neige gehen und die Lieferung in dem Umfang, wie in den Jahren zuvor, nicht mehr möglich ist. Daher mussten dringend alternative Lieferquellen ausfindig gemacht werden.

 

Es konnte ein Landwirt aus Bayern gefunden werden, welcher die benötigte Menge Raufutter liefern konnte.

 

Die Transportkosten haben den Preis für die benötigten Rundballen allerdings um ca. 70 % verteuert!

 

Es bleibt zu hoffen, dass es in diesem Jahr ausreichend Regen für den Graswuchs gibt. Zur Zeit sind die Böden je nach Beschaffenheit unterhalb einer Tiefe von ca. 50 cm aber noch sehr trocken.

 

Mit der neuen Heulieferung ist frühestens im Juni zu rechnen, da das Heu nach der Ernte noch ca. 4-6 Wochen gelagert werden muss, bevor es verfüttert werden kann.

 

Der Gnadenhof Eiweiler benötigt im Jahr ca. 90 bis 100 Rundballen mit einem Durchmesser von ca.1,3 m.

 

 

 

Neuigkeiten Januar 2021

Futtermittel für Zirkustiere



Ende des Jahres 2020 hatte die Zirkusfamilie Frank noch fest damit gerechnet, im März 2021 ihren Saisonstart zu beginnen.

Doch die ungewisse Entwicklung der Pandemie und der Kampf gegen das Corona - Virus machen dies nun wieder nicht möglich.

Alle angefragten Städte und Gemeinden haben Cirkus Althoff keine Zusage für einen Standplatz mit Vorführungen geben können.

Keine Gastspiele bedeuten aber auch keine Einnahmen für den Unterhalt der Zirkusfamilie und der Tiere!

Das macht die Lage für den in Blieskastel - Breitfurt seit Januar 2020 fest sitzenden Zirkus immer schwieriger und prekärer.

Der Gnadenhof Eiweiler hat sich daher spontan bereit erklärt, dem Zirkus wieder Futtermittel für die Tiere zur Verfügung zu stellen.

Mit einem voll beladenen Pick-Up wurden Cirkus Althoff Säcke mit Hafer, Rübenschnitzel, Kraftfutter und auch Lecksteine sowie Hundefutter, zusammen ca. 500 kg, übergeben.

Der Senior des Zirkusbetriebes, Stefan Frank , nahm die Futterspende mit großer Freude entgegen!

 


Neuigkeiten November 2020


Reh „Stella“ will bleiben

Im Jahr 2014 hat der Gnadenhof, mit behördlicher Genehmigung, mehrere Rehkitze zur Pflege und Aufzucht aufgenommen. Die „Bambis“ waren zuvor im Alter von wenigen Tagen bis ca. 3 Wochen, verlassen und teilweise verletzt, aufgefunden worden. In allen Fällen lag für die Wegnahme des Tieres auch eine Erlaubnis des zuständigen Jagdberechtigten vor.

Die einschlägigen Vorschriften erlauben , hilfsbedürftige Tiere sachgemäß aufzuziehen bzw. gesund zu pflegen.

Heute ist die „Wildtierauffangstation Eppelborn“ hierfür zuständig.

 

Die erste Zeit (1-4 Wochen) sind Kitz und Mutter getrennt. Die Mutterricke sucht ihr Kitz nur alle paar Stunden auf, um es zu versorgen, zu putzen und zu säugen. Anschließend laufen sie dann zu einem neuen Liegeplatz. Neben dem Mähwerk an Traktoren sind freilaufende Hunde in dieser Zeit eine Gefahr für Kitze. Zwei Tiere wiesen Bissverletzungen von Hunden auf, welche ärztlich versorgt werden mussten.

Auch werden Kitze dann oft von Menschenhand aufgenommen und zu einer Pflegestelle weggebracht, obwohl eigentlich keine Notwendigkeit dafür zu erkennen war.

Die Kitze wurden mit Ziegenmilch aus einer Flasche aufgepäppelt! Alle 2 Stunden, auch nachts, verlangten die „Bambis“ ihre Flasche. Später tranken sie ihre Milch auch aus einer Schale und begannen dann Müsli mit frischem Obst, sowie Knospen und Blätter von Bäumen zu fressen.

Wie die Schafe und Ziegen sind auch Rehe Wiederkäuer.

Oft liefen sie gemeinsam mit den Schafen und Ziegen auf den eingezäunten Weideflächen.

Heute ist nur noch die „Stella“ auf dem Gnadenhof. Sie konnte nicht ausgewildert werden.

Vor einigen Monaten war „Stella“ plötzlich nicht mehr auf dem Gnadenhof–Gelände zu finden. Auffällig war zuvor, dass ein junger Rehbock oft gegenüber am Zaun stand und offensichtlich um ihr Gunst buhlte.

Aber schon einen Tag später war „Stella“ wieder am Zaun und rief ganz laut, um ins Gehege gelassen zu werden. Offensichtlich hatte sie ihr Leben auf dem Gnadenhof, dem in der Wildnis vorgezogen.

 

Hier soll sie nun auch ungestört bis an ihr Lebensende bleiben dürfen, wobei die Lebenserwartung ca. 6-10 Jahre beträgt.


Neuigkeiten Oktober 2020


Neuigkeiten September 2020

Merinoschaf neu auf dem Gnadenhof

Das Schicksal des noch jungen Merino-Böckchen war eigentlich schon besiegelt. Aber durch einen Hinweis aus der Bevölkerung an die zuständige Polizeidienststelle und von dort an den Tierschutzverein Völklingen konnte das Schaf aus einem dunklen Transporter, ohne Licht, Futter und Wasser befreit werden. Offensichtlich sollte das Schaf rituell geschlachtet werden. Schächten ist in Deutschland grundsätzlich nicht gestattet, da das Tierschutzgesetz das Schlachten von Wirbeltieren ohne vorherige Betäubung untersagt.

Zunächst kam das Schaf auf eine Pflegestelle und von dort nun zum Gnadenhof Eiweiler. Schon nach wenigen Stunden hatte sich der Neuankömmling in seiner neuen Umgebung zurecht gefunden und wurde von seinen Artgenossen gut aufgenommen.

Er bekam den Namen „Manolito“ .

 



Neuigkeiten Mai 2020


 

Flaschenlamm neu auf dem Gnadenhof

 

Von Spaziergängern wurde das erst 3-4 Tage alte Lämmchen auf einer Wiese, neben seiner toten Mutter, aufgefunden. Durch laute Rufe hatte das kleine Böckchen auf sich aufmerksam gemacht.

Nach Rücksprache mit dem Besitzer der Schafe wurde es von einem jungen Paar in Obhut genommen und die ersten Tage alle drei Stunden mit der Flasche gefüttert.

Einige Tage später wurde der Gnadenhof  über das Schicksal des Lämmchen informiert. Spontan erklärten wir uns bereit, es aufzunehmen.

Jetzt, im Alter von fünf Wochen erhält es über den Tag alle sechs Stunden seine Milch aus der Flasche.

„Söckchen“, so lautet sein Name, hat sich gut entwickelt und auch bereits in der Schafherde eingelebt.

 


 

Trauerschnäpper“ nistet auf dem Gnadenhof

 

Trauerschnäpper sind Zugvögel, die in Afrika überwintern. Die negativen Folgen des Klimawandels lassen sich bei dieser Art leider sehr gut feststellen. Die kleinen Singvögel können nicht erahnen, dass der Frühling auf Grund der Erderwärmung mal wieder früher einsetzt.

Trauerschnäpper konkurrieren daher um geeignete Nistplätze u. a. mit verschiedenen Meisenarten. Was sich für sie sehr nachteilig auswirkt ist, dass sie als Langstrecken-Zieher erst sehr spät ihre Reviere besetzen können. Oft sind die besten Brutplätze bereits an Standvögel vergeben.

Auf dem Gnadenhof hat ein Pärchen jetzt dennoch einen freien Nistkasten gefunden.

Wie so oft, leitet sich der Name des Vogels von seinem Äußeren ab. Doch auch beim Trauerschnäpper gilt: Die Kleider sehen unterschiedlich aus und nur eins zeigt eine Verbindung zum Namen: Das ausgewachsene Männchen trägt überwiegend „Trauer“, also Schwarz (mit etwas Weiß) und auch hier gibt es sehr bräunliche Individuen, die eigentlich weniger an Trauer erinnern.

 

Das Foto zeigt das männliches Tier, mit einer eher bräunlichen Variante.

 

Die Art ist vielerorts inzwischen selten und wird bundesweit als gefährdet in der roten Liste geführt!

 



"Hansi" du fehlst uns!
Vor genau zehn Jahren kam "Hansi" mit seiner Partnerin, dem Ziegenmädchen "Selly", aus sehr schlechten Verhältnissen, zu uns auf den Gnadenhof. Sie waren die ersten Ziegen in unserer Schafherde! Schon bald wurde "Hansi" der "Chef" auf dem Hof. Den Helfern und Besuchern verlangte er immer wieder "Streicheleinheiten" ab. Wer seiner Aufforderung nicht sofort nachkam, erhielt einen, mitunter auch schon mal unsanften Stoß mit seinen Hörnern. Dennoch konnte man ihm nicht böse sein.
Am 05. Mai 2020, im Alter von ca. 14 Jahren, ist er über die Regenbogenbrücke gegangen! "Hansi" bleibt uns immer in Erinnerung! 

Sich von einem Tier trennen zu müssen ist immer schwer für uns! Aber dennoch muss man auch loslassen können. In den zurückliegenden Jahren mussten wir dies bei 20 Schafe, 3 Ziegen, 8 Kaninchen, 7 Hühnern, 2 Hähnen, 6 Enten und bei unserem Hütehund "Robin" tun.


Neuigkeiten Februar 2020


 

Buchvorstellung „Die Tiere vom Gnadenhof Eiweiler“

 

 

 

Es begann im Jahr 2008 mit zwei alten Schafen und der Idee, Nutztieren ein Gnadenbrot zu geben.

Heute haben dort über 60 Tiere – vorwiegend aus nicht tier- bzw. artgerechter Haltung, Tiere in Not oder Fundtiere – ein Zuhause gefunden, in dem sie bis an ihr Lebensende bleiben können.

Es handelt sich um kleine Nutztiere wie Schafe, Ziegen, Kaninchen, Hühner und Enten.

Damit leistet der Gnadenhof  mit seinen ehrenamtlichen Helfern/innen einen aktiven Beitrag zum Tierschutz.

Regelmäßig besuchen Schulklassen und Gruppen den Hof, um sich über die Arbeit für die Tiere zu informieren.

Hierzu gibt es auch das Buch von Jutta Braun , in dem die skurrilen, heiteren, ernsten und vor allem unterhaltsamen Geschichten über die tierischen Bewohner des Gnadenhof, nicht nur für Kinder, eindrucksvoll erzählt werden.

Das Buch ist jetzt auch bei „PIEPER Bücher“, dem Traditionskaufhaus PIEPER in Saarlouis, Am großen Markt, erhältlich.

 


Neuigkeiten vom Hof, Oktober 2019

Umweltminister übergibt Spendenscheck an Gnadenhof Eiweiler

 

Dazu stattete Umweltminister Reinhold Jost am 23. Oktober 2019 der von Jutta und Lothar Braun geführten Auffangstation in Heusweiler - Eiweiler einen Besuch ab.

 

Jost nutzte die Gelegenheit aber auch, um sich über die Arbeit auf dem Gnadenhof zu informieren.

 

Lothar Braun begrüßte die Gäste und berichtete anschließend über die Entstehung des Gnadenhof vor bereits 12 Jahren mit dem Ziel, eine Bleibe für in Not geratene, kleine Nutztiere, wie Schafe, Ziegen, Kaninchen, Hühner und Enten zu schaffen. Heute befinden sich 65 Tiere auf dem Hof, mit einer Fläche von ca. 35 000 m².

 

Viele davon stammen aus nicht tier- bzw. artgerechter Haltung. Aber auch Fundtiere nahm der Gnadenhof Eiweiler auf, so zum Beispiel Ziegen, Schafe oder aber auch ausgesetzte Kaninchen oder Hähne. Ebenso Tiere ohne Bleibe, weil der Besitzer aus finanziellen, gesundheitlichen Gründen die Haltung aufgeben muss oder verstorben ist.

Außerdem verbinden Jutta und Lothar Braun ihre Initiative mit einem pädagogischen Ansatz. Sie erhalten oft Besuch von Kindern unterschiedlichen Alters. Diesen erklären und verdeutlichen sie die Bedürfnisse der einzelnen Tierrassen und was es bedeutet, Verantwortung für die Haltung eines Tieres zu übernehmen. Auch kommen regelmäßig Schulklassen aus dem gesamten Saarland im Rahmen von Projektwochen zum Thema „Tier- und Naturschutz“ oder „Soziales Engagement“ auf den Gnadenhof.Ebenso arbeiteten wiederholt junge Menschen mit Handicap, z. B. aus Jugendwohngruppen in Saarbrücken und Heusweiler, mit auf dem Hof. Umweltminister Reinhold Jost zeigte sich beeindruckt vom ehrenamtlichen Engagement auf dem Gnadenhof, auch im Hinblick auf die Unterstützung durch viele Helferinnen und Helfer, die fast täglich mit vor Ort sind und wesentlich zum Erfolg der Initiative beitragen.Jost bezeichnete es als eine gute Entscheidung der Jugendlichen des FÖJ - Jahrganges 2017/2018, den Restbetrag in ihrer Kasse als Spende an den Gnadenhof Eiweiler zu geben. Stellvertretend für den FÖJ - Jahrgang übergaben Annika Döbert, Jana Lieblang und Franziska Schug zusammen mit Umweltminister Jost symbolisch einen Spendenscheck über 1.600,- Euro an Jutta Braun.Jutta und Lothar Braun bedankten sich für die finanzielle Unterstützung und freuten sich, dass sie den Minister und auch weitere Gäste, darunter der Leiter Referat A/2 im Umweltministerium. Stefan Scheid, der pädagogischen Leiter „Freiwilliges Ökologisches Jahr“ (FÖJ) im Saarland, Günther von Bünau und der Ortsvorsteher von Eiweiler, Richard Wachall, von der Bedeutung ihrer Arbeit überzeugen konnten.

Da sich die Initiative über das persönliche Engagement der Betreiber hinaus ausschließlich aus Spenden finanziert, sagte Umweltminister Jost dem Gnadenhof auch für die Zukunft weitere Unterstützung zu.

 



Neuigkeiten vom Hof, September 2019


 

Gnadenhof Eiweiler lud zum „Tag der offenen Tür“

 

 

Auch in diesem Jahr kamen wieder viele Besucher zum Gnadenhof-Fest nach Eiweiler, darunter auch der Schirmherr und Bürgermeister von Heusweiler, Thomas Redelberger.

Die Gäste erwartete nicht nur ein reichhaltiges Angebot an Speisen und Getränken sondern auch einen Flohmarkt, eine Tombola, Livemusik mit der Band „LBK“ aus Schmelz und nicht zuletzt ein Kinderprogramm mit dem Clown „Mimmello“. Mit seinen musikalischen und tänzerischen Einlagen wusste er nicht nur die kleinen Besucher zu begeistern.

Bei den Führungen zu den Tiergehegen konnte man sich über die Haltung der Schafe, Ziegen, Kaninchen, Enten und Hühner informieren.

Das Fest war ein voller Erfolg. Die Betreiber Jutta & Lothar Braun und die vielen Helferinnen und Helfer bedanken sich bei den Besuchern recht herzlich, auch für das Interesse und den Zuspruch für ihr Engagement.

 

Neuigkeiten vom Hof, August 2019



Neuigkeiten vom Hof, Juli 2019

Jetzt schon vormerken!

"Tag der offenen Tür" am 01. September 2019 mit vielen Überraschungen auf dem Gnadenhof Eiweiler


Neuigkeiten vom Hof, April 2019


Ping Pong auf dem Gnadenhof

 

Ping Pong steht umgangssprachlich für die Sportart Tischtennis.

 

Ping“ und „Pong“ sind aber auch die Namen der beiden Kamerunschafe, welche der Gnadenhof Eiweiler am Ostersamstag aufgenommen hat.

 

Zuvor lebten sie in einem saarländischen Tierpark, wo man sie aber nicht mehr haben wollte. Von dort kamen sie in gute Hände! Ihre Besitzerin verstarb jedoch ganz plötzlich. Auf dem Gnadenhof Eiweiler haben sie nun eine neue Bleibe gefunden. Die ersten Stunden schauten sich „Ping“ und „Pong“, noch etwas aufgeregt, ihre neue Umgebung an. Aber schon bald liefen sie mit den anderen Schafen und Ziegen umher. Beide sind sehr zutraulich. Ansonsten sind Kamerunschafe eher ängstlich bis zurückhaltend.

 

Ihre Unterwolle stoßen sie im Frühjahr ab und müssen deshalb nicht geschoren werden.

 


Ein neues Zuhause für „Schorsch“, „Lotte“ und „Nico“

 

Der Kamerun-Schafbock „Schorsch“ ist von Geburt an blind. Bei seinem Vorbesitzer fand er sich in der Herde nicht zurecht. Von anderen Böcken wurde er immer wieder gestoßen. Sich zu verteidigen war ihm nicht möglich.

 

Zusammen mit „Lotte“ und ihrem Lamm „Nico“ haben die Drei auf dem Gnadenhof Eiweiler eine neue Bleibe gefunden und eine eigene, kleine Weide, wo sie sich zurechtfinden. „Schorsch“ sucht als Orientierung stets die Nähe zu „Lotte“ und „Nico“!

 


Burenziege „Madonna“ neu auf dem Gnadenhof

 

Nach einer Tot- und einer Missgeburt wollte ihr Besitzer sie in den „Ziegen-Himmel schicken“! Tierschützer wurden darauf aufmerksam und informierten uns über ihr Schiksal. „Madonna“ hat bei uns ein neues Zuhause gefunden, was sie auch sichtlich genießt! Sie ist eine sehr liebe Ziege! Die Burenziegen haben ihren Ursprung in Südafrika.

 



Neuigkeiten vom Hof, März 2019

Vorwort zum Buch "Die Tiere vom Gnadenhof Eiweiler"

„Ganzheitlich“ lernen – mit Kopf, Bauch und Herz: Was brauchen Kinder dafür, was ist das beste Lernmaterial? Dieses Buch gehört dazu. Es ist die Geschichte von Menschen, die auszogen, um wunderbaren Wesen zu helfen: Sogenannten „Nutztieren“, die nur leben dürfen, damit wir Menschen sie töten und verspeisen. Oder die nur leben dürfen, damit wir ihre Milch und ihre Wolle nutzen. Wenn sie dann älter werden und ihren Nutzwert verlieren, dann töten wir sie auch. Finden wir das gut und richtig? Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Auch Kinder. Doch wir alle können eine klare Haltung nur entwickeln, wenn wir kennen, fühlen, verstehen, worum es wirklich geht. Deshalb sind die Geschichten der vielen Tiere auf dem Gnadenhof EIWEILER so wertvoll und wunderbar. Was JUTTA BRAUN und THOMAS NOLL von ihren Ziegen, Schafen, Hühnern, Enten, Hasen, Rehen, Hund und Katze erzählen, ist nicht nur herzanrührend, sondern unendlich lehrreich. Wir lernen das „Nutztier“ kennen als Persönlichkeit, als Wesen mit Eigenheiten und Charakter wie Mama, Papa und Geschwister auch. Grete, die treue Ziege, Kollege „Hoheit Karl-Gustav“, der Noble. Wir erfahren ganz nebenbei die Bedeutung der Klauenpflege, was Fellwechsel bedeutet, wie das geht mit dem Lammen, wie wichtig Impfungen sind und was man bei Schafs-Durchfall tut. Ich fühle mich gleich auf zweierlei Weise mit den Autoren seelenverwandt: Zum einen engagiere ich mich mit Leidenschaft für Tierschutzunterunterricht in der Grundschule, gemeinsam mit dem Bundesverband Praktizierender Tierärzte und PURINA,
10
„Liebe für’s Leben“ haben wir die Initiative getauft. Pädagogisch ausgebildete Tierärzte bieten Unterrichtseinheiten für Grundschulen an, in denen sich die Schüler bewusst werden, was HAUSTIERE brauchen für ein glückliches Leben in einer Familie. Über 60.000 Kinder haben wir schon in Deutschland erreicht, und wir sind immer wieder so froh, wenn wir erleben, wie die Kinder darüber grübeln, was Haustiere brauchen, um gesund und zufrieden bei uns zu sein. Genau das gilt doch für das Nutztier auch! Viel zu selten wird dieses Thema im Unterricht adressiert. Aber hier, in diesem Buch! Zum anderen fühle ich mich den Autoren persönlich verbunden, weil ich selbst einige “Nutztiere“ halte, auf unserem Weingut in der Toskana: Hühner und Gänse. Und drei Pfauen habe ich auch. Wie merkwürdig ich angeschaut wurde, als ich gleich erklärte, als die ersten Hühner kamen: „Kein Huhn wird geschlachtet. Bei uns dürfen alle eines natürlichen Todes sterben!“ Ich bin dankbar für die Eier, für die herrliche Hühner-Welt, die ich täglich beobachten darf – und ich habe auch mal zwei Hühner zum Wund-Nähen in die Tierklinik gebracht, weil der Hahn zu lange Krallen hatte. Hühnerhaltung – eine Wissenschaft! Ständig lerne ich dazu, baue gerade einen größeren Pool für die Gänse, und weiß jetzt alles über das Brutverhalten von Pfauen. Meine Hochachtung vor der Wunderwelt der Nutztiere! Und meine besondere Hochachtung vor den Autoren dieses Buches. Sie öffnen diese Welt auf so herzliche und kenntnisreiche Weise für die Kinder, dass sie das Lernziel ganz leicht erreichen: Wertschätzung, Respekt und Liebe für das Nutztier!  Nina Ruge

Der kleine "Roberto" entwickelt sich prächtig!



Neuigkeiten vom Hof, Februar 2019

Im vergangenen Herbst hatten wir in einem Tierschutzfall in der Nähe von Esslingen (BW) drei Kamerunschafe aufgenommen. Darunter befand sich auch ein tragendes Schaf, dem wir den Namen "Salma" gaben. Nun hat "Salma" ihr Lämmchen zur Welt gebracht. Aus der Entfernung konnten wir die Geburt beobachten. Noch nass am ganzen Körper hob der Kleine den Kopf und schaute mit  festem Blick in seine neue Umgebung! Nachdem die Mutter ihn abgeleckt hatte, stand er auch bereits auf seinen, noch wackligen Beinen und suchte den Euter zum Trinken. Die ersten Tage werden beide in einem kleinen Stall  verbringen.  Wir haben ihm den Namen "Roberto" gegeben.

Neuigkeiten vom Hof, Dezember 2018



Neuigkeiten vom Hof, Juli 2018


Unsere Flaschenkinder

Antonio, jetzt   3 1/2 Monate alt, und Marie,  2 1/2  Monate alt, bekommen nach wie vor ihre Fläschchen, die sie genüsslich leertrinken.

Das kleine Ziegenmädchen Marie hat schon zwei kleine, spitze Hörnchen bekommen. Wie ein kleines "Teufelchen".

Sie hat auch schon die neue Schaukel ausprobiert.

Der Ziegenbock "Leo" hat sich gut in Herde eingelebt, er ist ein ganz Lieber.

 

Unser Ziegenbock "Valentino" genießt die Streicheleinheiten von Franziska, einer ehrenamtlichen Helferin. 

 

Neuigkeiten vom Hof, April 2018


Ziegenlamm auf dem Gnadenhof

 

 

Seit einigen Tagen kümmert sich der Gnadenhof Eiweiler um ein neugeborenes Ziegenlamm.

 

Die kleine Zwergziege war erst 10 Tage alt und wog gerade mal 2800 g, als sie von ihrer Mutter weg musste. Diese hatte eine Euterentzündung und konnte ihr Lämmchen deshalb nicht mehr säugen.

 

Alle 4-6 Stunden bekommt die kleine „Marie“ nun ihr Fläschchen. In den ersten 5 Tagen hat sie bereits 600 g zugenommen.

 


"Antonio" hat jetzt seinen eigenen, kleinen Stall; vorerst noch im Warmen! Er hat schon über 3 kg zugelegt!
"Monty" weicht nicht von seiner Seite!


Neuigkeiten vom Hof, Februar 2018


Flaschenlamm

 

Die Aufzucht eines Lämmchen mit der Flasche ist eine große Herausforderung!!!
Vor zwei Tagen erhielten wir einen Anruf von Tierschützern aus dem Raum Neunkirchen. Dort konnte ein Schaf nach ca. 14 Tagen seinem neu geborenen Lamm keine Milch mehr geben. Es drohte zu sterben. Die Tierschützer Kerstin und Dirk nahmen das Neugeborene in ihre Obhut und verbrachten es zu uns auf den Gnadenhof. Der Kleine war schwach und er hatte Untertemperatur. Nach Rücksprache mit unserem Tierarzt gelang es, den Kleinen mit viel Fürsorge, Geduld und einer Flaschennahrung alle vier Stunden auf zu päppeln. Er hat schon etwas an Gewicht zu gelegt. Zur Zeit muss der kleine „Mann“ noch in der Wohnung bleiben.
Herzlichen Dank an Kerstin und Dirk für ihr Engagement!
Unser neuer Border Collie „Monty“ hat den kleinen „Antonio“ auch schon in sein Herz geschlossen.
Wer möchte Pate von „Antonio“ werden?


Neuigkeiten vom Hof, Januar 2018


Robin - unser Hütehund

Robin bleibt unvergessen......
weil er unser Leben verändert hat und auch nach seinem Tod in uns weiter lebt.
Man spürte es - in seinem Denken, in seinem Handeln, in seinem Fühlen. Seelenhunde hat sie jemand genannt - jene Hunde, die es nur einmal geben wird im Leben, die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.
Die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum Atmen.
Kein Tag wird vergehen, ohne an sie zu denken und ohne sie zu vermissen. Nur Hundemenschen können verstehen, wie es ist, einen Hund zu verlieren!

 

Du warst als Hund der beste Mensch,
den man zum Freund haben konnte.