Neuigkeiten Mai 2021


Ziege „Christel“ hat es geschafft! Bereits im Dezember 2020 zog sich die Ziege hinten rechts eine schwere Sprunggelenksverletzung zu. Die tierärztliche Untersuchung ergab, dass der Knochen aus dem Gelenk rausgegangen war. Offensichtlich war die Ziege mit dem Bein hängen geblieben. Um eine Amputation zu vermeiden, entschlossen wir uns für eine OP in der Uniklinik für Tiermedizin in Gießen. Für den Chirurgen war es die erste OP dieser Art bei einer Ziege. Bei Hunden werden solche Behandlungen öfter durchgeführt. Die OP verlief erfolgreich und nach einem dreiwöchigen Aufenthalt in der Klinik kam „Christel“ zurück auf den Gnadenhof. Dort hatten wir einen kleinen Stall mit tiefer Decke für sie hergerichtet. Dadurch wurde verhindert , dass die Ziege vorne aufsteigt und das verletzte Bein zu stark belastet. Zweimal wöchentlich musste der fixierte Knochen tierärztlich versorgt werden. Drei Monate später wurde die Fixierung entfernt und Christel kam in einen neuen Stall mit mehr Auslauf. Von dort wird sie jetzt täglich mehrmals an einer Leine ausgeführt, damit sich die Muskulatur wieder aufbauen kann. Sie mag diese „Ausflüge“ und zeigt sich ihren Artgenossen schon „kampfeslustig“ auf ihren Hinterbeinen.



Spende an den Gnadenhof Eiweiler

"Sie leisten tolle Arbeit und wir wollten auch damit unsere Wertschätzung zum Ausdruck bringen für Ihr Engagement."

Mit diesen Worten erhielten wir eine Spende von

Roese Immobilien Dein Zuhause

Petra Roese

Im Kehrwäldchen 8

 

66640 Namborn.

 

Danke an Frau Roese!

 

Wir freuen uns riesig und fühlen uns in unserem Engagement für die Tiere bestärkt und ermutigt, weiter zu machen!


Kater zugelaufen

 

Dieser Kater ist beim Gnadenhof Eiweiler als „Streunerkatze“ zugelaufen. Angeblich gehört er in ein Haus „Am Weiher“ in Eiweiler.

Er ist ca. 5 Jahre alt, ca. 4,5 kg schwer, kastriert und gechipt, aber bei „Tasso“ nicht gemeldet! Er hat eine Entzündung am Auge, die von uns tierärztlich versorgt wird. Der Besitzer meldet sich bitte beim Gnadenhof, Zum Vogelsborn 48 oder telefonisch unter 06806-13737!

 

 

 

 

 

 


Neuigkeiten April 2021

Momentaufnahmen!

Neuigkeiten März 2021

 

Heu ist knapp

 

 

Die Wetterextreme der vergangenen Jahre haben die Erträge der Landwirte teils stark reduziert. Dies gilt im Besonderen für die Heuernte.

 

Nachdem die Jahre 2018 und 2019 bereits zu trocken waren, bescherten der März und April 2020 den Weideflächen kaum Regen. Insbesondere in der Region Saarland war das Frühjahr viel zu warm und zu trocken. Da den Böden auch die Wasserreserven fehlten, fiel die Heuernte im Durchschnitt um ca. 50 % geringer aus. Die Halme standen zwar relativ hoch, aber es mangelte an „Untergras“, was letztlich die Heu-Menge ausmacht. Ein zweiter oder gar dritter Schnitt konnte nicht erfolgen.

 

So wurde der Gnadenhof bereits im Dezember 2020 von den beiden Landwirten darüber informiert, dass die Vorräte zu neige gehen und die Lieferung in dem Umfang, wie in den Jahren zuvor, nicht mehr möglich ist. Daher mussten dringend alternative Lieferquellen ausfindig gemacht werden.

 

Es konnte ein Landwirt aus Bayern gefunden werden, welcher die benötigte Menge Raufutter liefern konnte.

 

Die Transportkosten haben den Preis für die benötigten Rundballen allerdings um ca. 70 % verteuert!

 

Es bleibt zu hoffen, dass es in diesem Jahr ausreichend Regen für den Graswuchs gibt. Zur Zeit sind die Böden je nach Beschaffenheit unterhalb einer Tiefe von ca. 50 cm aber noch sehr trocken.

 

Mit der neuen Heulieferung ist frühestens im Juni zu rechnen, da das Heu nach der Ernte noch ca. 4-6 Wochen gelagert werden muss, bevor es verfüttert werden kann.

 

Der Gnadenhof Eiweiler benötigt im Jahr ca. 90 bis 100 Rundballen mit einem Durchmesser von ca.1,3 m.

 

 

 

Neuigkeiten Januar 2021

Futtermittel für Zirkustiere



Ende des Jahres 2020 hatte die Zirkusfamilie Frank noch fest damit gerechnet, im März 2021 ihren Saisonstart zu beginnen.

Doch die ungewisse Entwicklung der Pandemie und der Kampf gegen das Corona - Virus machen dies nun wieder nicht möglich.

Alle angefragten Städte und Gemeinden haben Cirkus Althoff keine Zusage für einen Standplatz mit Vorführungen geben können.

Keine Gastspiele bedeuten aber auch keine Einnahmen für den Unterhalt der Zirkusfamilie und der Tiere!

Das macht die Lage für den in Blieskastel - Breitfurt seit Januar 2020 fest sitzenden Zirkus immer schwieriger und prekärer.

Der Gnadenhof Eiweiler hat sich daher spontan bereit erklärt, dem Zirkus wieder Futtermittel für die Tiere zur Verfügung zu stellen.

Mit einem voll beladenen Pick-Up wurden Cirkus Althoff Säcke mit Hafer, Rübenschnitzel, Kraftfutter und auch Lecksteine sowie Hundefutter, zusammen ca. 500 kg, übergeben.

Der Senior des Zirkusbetriebes, Stefan Frank , nahm die Futterspende mit großer Freude entgegen!

 


Weihnachtsbäume für Schafe und Ziegen

 

Nicht nur für die Elefanten im Zoo sondern auch für Schafe und Ziegen sind Tannenzweige eine schmackhafte Abwechslung im Futterangebot, denn es fehlt in der Winterzeit an Blattwerk, sodass sich die Tiere gerne über die ausgedienten Weihnachtsbäume hermachen.

Diese sollten aber bereits nicht zu stark nadeln. Es darf sich auch weder Lametta noch anderer Baumschmuck im Grün befinden.

Leider konnte in diesem Jahr die Jugendfeuerwehr Heusweiler wegen der Pandemie ihre Sammelaktion der Weihnachtsbäume nicht durchführen und den Gnadenhof Eiweiler mit ausreichend vielen Weihnachtsbäumen versorgen.

Aber dennoch habe einige Spender ihren Weihnachtsbaum vorbeigebracht.

Als Erste haben sich die Ziegen über die Futterspende hergemacht, während die Schafe warten mussten.

Ziegen sind gegenüber den Schafen sehr dominant und „futterneidisch“!

Schon nach kurzer Zeit waren die ersten Weihnachtsbäume abgefressen. Auch die Rinde wird noch abgeknabbert!

 

Auf dem Gnadenhof werden so jährlich ca. 20 Weihnachtsbäume verfüttert. 


Neuigkeiten Dezember 2020


Kaninchen ist wieder zuhause!
Eine junge Familie von der Straße Am Weiher in Heusweiler-Eiweiler hat sich gemeldet. Ihr noch junger Rammler "Mümmel" war ausgebüxt! Glücklich nahmen sie heute Morgen ihr Häschen wieder in Empfang. "Mümmel" hatte seinen Ausflug, trotz Straßenüberquerung, unverletzt und wohlbehalten überstanden. Alle, besonders die Kinder, freuten sich sehr!

 Kaninchen sucht sein Zuhause!!!

Dieses Kaninchen, Geschlecht noch unbekannt, wurde am Abend des 11.12.2020 in Heusweiler-Eiweiler, in der Straße Zum Vogelsborn, vor Anwesen 42, gefunden. Es ist sehr zutraulich. Der Gnadenhof Eiweiler hat das durchnässte Häschen aufgenommen und sucht nun seine(n) Besitzer/in. Eine erste Nachfrage in der Nachbarschaft verlief negativ! Bitte melden unter 06806-13737 oder per Mail!


Kein Hühnerdieb!

 

Die freilaufenden Hühner auf dem Gnadenhof sind einigen Gefahren ausgesetzt. So schaut regelmäßig „Reineke Fuchs“ vorbei, um sich ein Huhn zu holen, was ihm aber aufgrund der Aufmerksamkeit der Helfer auf dem Hof bisher nicht gelungen ist.

Es droht aber auch Gefahr aus der Luft. Seit einigen Wochen kommt ein großer Greifvogel und schaut sich das Treiben auf dem Hofgelände an. Dabei steht er auf einem Baum und scheint sich besonders für das Federvieh zu interessieren.

Bei genauem Hinsehen konnte jedoch Entwarnung gegeben werden. Bei dem Vogel handelt es sich um einen Mäusebussard mit einer Flügelspannweite von ca. 130 cm!

Vögel in Hühnergröße zählen üblicherweise nicht zum Beuteschema der Art, nur als Aas kann man die Vögel auch bei größeren Tieren antreffen.

 

Somit gilt die Aufmerksamkeit dem Habicht, welcher es eher auf die Hühner abgesehen hat. Aber da sind die Krähen mit auf der Hut und vertreiben diesen schon im Anflug.


Neuigkeiten November 2020


Reh „Stella“ will bleiben

Im Jahr 2014 hat der Gnadenhof, mit behördlicher Genehmigung, mehrere Rehkitze zur Pflege und Aufzucht aufgenommen. Die „Bambis“ waren zuvor im Alter von wenigen Tagen bis ca. 3 Wochen, verlassen und teilweise verletzt, aufgefunden worden. In allen Fällen lag für die Wegnahme des Tieres auch eine Erlaubnis des zuständigen Jagdberechtigten vor.

Die einschlägigen Vorschriften erlauben , hilfsbedürftige Tiere sachgemäß aufzuziehen bzw. gesund zu pflegen.

Heute ist die „Wildtierauffangstation Eppelborn“ hierfür zuständig.

 

Die erste Zeit (1-4 Wochen) sind Kitz und Mutter getrennt. Die Mutterricke sucht ihr Kitz nur alle paar Stunden auf, um es zu versorgen, zu putzen und zu säugen. Anschließend laufen sie dann zu einem neuen Liegeplatz. Neben dem Mähwerk an Traktoren sind freilaufende Hunde in dieser Zeit eine Gefahr für Kitze. Zwei Tiere wiesen Bissverletzungen von Hunden auf, welche ärztlich versorgt werden mussten.

Auch werden Kitze dann oft von Menschenhand aufgenommen und zu einer Pflegestelle weggebracht, obwohl eigentlich keine Notwendigkeit dafür zu erkennen war.

Die Kitze wurden mit Ziegenmilch aus einer Flasche aufgepäppelt! Alle 2 Stunden, auch nachts, verlangten die „Bambis“ ihre Flasche. Später tranken sie ihre Milch auch aus einer Schale und begannen dann Müsli mit frischem Obst, sowie Knospen und Blätter von Bäumen zu fressen.

Wie die Schafe und Ziegen sind auch Rehe Wiederkäuer.

Oft liefen sie gemeinsam mit den Schafen und Ziegen auf den eingezäunten Weideflächen.

Heute ist nur noch die „Stella“ auf dem Gnadenhof. Sie konnte nicht ausgewildert werden.

Vor einigen Monaten war „Stella“ plötzlich nicht mehr auf dem Gnadenhof–Gelände zu finden. Auffällig war zuvor, dass ein junger Rehbock oft gegenüber am Zaun stand und offensichtlich um ihr Gunst buhlte.

Aber schon einen Tag später war „Stella“ wieder am Zaun und rief ganz laut, um ins Gehege gelassen zu werden. Offensichtlich hatte sie ihr Leben auf dem Gnadenhof, dem in der Wildnis vorgezogen.

 

Hier soll sie nun auch ungestört bis an ihr Lebensende bleiben dürfen, wobei die Lebenserwartung ca. 6-10 Jahre beträgt.


Marienkäfer - Jahr 2020

Neben dem Vierblättrigen Kleeblatt und dem Schornsteinfeger gilt der Marienkäfer als Glücksbringer oder Glückssymbol.

Das Vorkommen an Marienkäfern ist dieses Jahr deutlich höher als sonst.

Große Marienkäferschwärme sind derzeit in Deutschland unterwegs.

Aufgrund der bisher milden Herbsttemperaturen in Deutschland sind viele Marienkäfer auch hierzulande auf der Suche nach einem Unterschlupf bzw. Winterquartier. Laut dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) verbringen die gepunkteten Insekten ihren Winter am liebsten in Hohlräumen, wie Mauerritzen oder Dachsparren, aber auch Rollladenkästen.

Auch bevorzugen sie kühle und frostfreie Räume. Dort bleiben die Käfer dann bis zum nächsten Frühjahr in ihrem Winterquartier und verfallen in eine Kältestarre. Zwischen März und April, wenn die Temperaturen ansteigen, verlassen sie ihre Winterquartiere wieder.

Beheizte Wohnräume meiden die kleinen Krabbler. Durch geöffnete Fenster oder Türen können sie sich aber auch schon mal zufällig in Wohnungen verirren.

Da Marienkäfer für Menschen keine Gefahr darstellen, sollten sie bei der Beseitigung aber nicht getötet werden.

In Deutschland gibt es ungefähr 70 verschiedene Marienkäferarten. Am häufigsten entdecken wir den einheimischen Siebenpunkt – Marienkäfer, mit schwarzen Punkten auf dem roten Rücken, und den Asiatischen Marienkäfer. Dieser ist erst vor wenigen Jahren vom Menschen eingeführt worden. Vielerorts verdrängt der Asiatische Marienkäfer den Siebenpunkt und andere einheimische Marienkäferarten.

Sowohl der heimische als auch der Asiatische Marienkäfer sind als gefräßige Blattlaus- und Reblausvertilger bekannt und gelten  in Wein, Obst und Getreide als Nützlinge.

 

Das von uns gefertigte Foto zeigt Asiatische Marienkäfer in ihrem Winterquartier an der Wand eines Geräteschuppen. 

Neuigkeiten Oktober 2020



Schlaue Ziege "Emma"

Ziegen leben in festen Rangordnungen. Das hat zur Folge, dass die Eingliederung einer neuen Ziege nur selten reibungslos verläuft. Das macht ihre Haltung zwar zu einer interessanten aber auch zugleich steten Herausforderung.

Nicht so bei der 11 Jahre alten Ziegendame „Emma“!

Die zwanzigste Ziege auf dem Gnadenhof Eiweiler ist mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein ausgestattet.

Schon nach ein bis zwei Tagen hatte die neugierige und schlaue Ziege ganz weit vorne in der Rangordnung der Ziegenherde einen festen Platz eingenommen. „Emma“ scheute dabei auch nicht die Auseinandersetzung um ihre Vormachtstellung, welche teils mit Drohgebärden und kräftigen Kopfstößen ausgefochten wurde. Dazu benutzen die Ziegen auch ihre Hörner, ohne dass es dabei zu Verletzungen kommt.

 

„Emma“ ist auf dem Gnadenhof angekommen, obwohl sie zu den Menschen immer noch eine gewisse Distanz hält.


Neuigkeiten September 2020

Merinoschaf neu auf dem Gnadenhof

Das Schicksal des noch jungen Merino-Böckchen war eigentlich schon besiegelt. Aber durch einen Hinweis aus der Bevölkerung an die zuständige Polizeidienststelle und von dort an den Tierschutzverein Völklingen konnte das Schaf aus einem dunklen Transporter, ohne Licht, Futter und Wasser befreit werden. Offensichtlich sollte das Schaf rituell geschlachtet werden. Schächten ist in Deutschland grundsätzlich nicht gestattet, da das Tierschutzgesetz das Schlachten von Wirbeltieren ohne vorherige Betäubung untersagt.

Zunächst kam das Schaf auf eine Pflegestelle und von dort nun zum Gnadenhof Eiweiler. Schon nach wenigen Stunden hatte sich der Neuankömmling in seiner neuen Umgebung zurecht gefunden und wurde von seinen Artgenossen gut aufgenommen.

Er bekam den Namen „Manolito“ .

 




Hornissen sind besonders geschützt

 

Mit einer Körperlänge von 3 bis 4 cm ist die Hornisse nicht nur das größte staatenbildende Insekt unserer heimischen Tierwelt sondern für viele Menschen auch schon deshalb sehr furchteinflößend. Sie wird aber zu Unrecht als aggressiv eingestuft. Ein weiteres Vorurteil ist, dass die Hornisse Imker und Obstbauern schädige.

Hornissen fallen nicht wie die manchmal lästig werdenden Wespen im Hochsommer auf der Terrasse über den Kuchen her, sie interessieren sich auch nicht für das Speiseeis oder die Limonade.

Nach einer Pause im letzten Jahr beheimatet der Gnadenhof in diesem Jahr wieder ein Hornissenvolk. Das Nest befindet sich in einem sehr alten, knorrigen Apfelbaum. Der hohle Baumstamm wurde zuvor von einem Specht als Behausung genutzt. Das Einflugloch befindet sich in ca. 2 m Höhe. Obwohl wir täglich mehrere Male an dem Nest vorbei gehen, verhalten sich die Hornissen nicht aggressiv. Im Gegenteil, sie fliegen an unseren Köpfen vorbei und lassen sich überhaupt nicht stören. Wir beobachten die Hornissen täglich bei der Nahrungsaufnahme an überreifem Fallobst, was in diesem Jahr reichlich vorhanden ist. Meist aber stellen Fliegen die anteilmäßig größte Gruppe dar, die bis zu 90% der eingebrachten Beute ausmachen kann. Zu dieser zählen nicht wenige für Mensch und Tier lästige oder gar schädliche Arten wie Bremsen, Wadenstecher, Gold-, Schmeiß-, Fleisch- und Stubenfliegen.

Wenn sich eine Hornisse mal ins Haus verirrt, sollte man das Fenster oder die Balkontür weit öffnen und sie mit Hilfe einer Zeitung behutsam wieder nach draußen befördern.

Wird sie aber angegriffen, dann setzt sie auch schon mal ihren Stachel ein . Der Hornissenstich ist jedoch nicht gefährlicher als ein Bienen- oder Wespenstich. Selbst das Gift mehrerer Stiche wird dem Menschen, abgesehen von allergischen Reaktionen, nicht gefährlich.

 

Hornissen sind vom Artenschutz als besonders geschützte Art eingestuft worden und stehen somit unter Naturschutz. Man darf in keinem Falle Hornissen vernichten oder selbst umsiedeln . 


Neuigkeiten August 2020

Gnadenhof - Fest findet nicht statt

 

Aufgrund der Corona-Pandemie und der Maßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung des Coronavirus sind in Deutschland bis Ende August 2020 sämtliche Großveranstaltungen abgesagt.

 

Somit findet das für den 30. August 2020 geplante Fest auf dem Gnadenhof Eiweiler leider nicht statt.

Für das nächste Jahr werden wir wieder ein interessantes und abwechslungsreiches Programm vorbereiten.

 

Der Termin, voraussichtlich Ende August oder Anfang September 2021, wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Neuigkeiten Juli 2020

Kinderfreuden auf dem Gnadenhof Eiweiler

 

Kitas und Grundschulen geschlossen, Spielplätze gesperrt, kein Kontakt zu Freunden: Zahlreiche Kinder im Saarland spürten die Einschränkungen durch die Corona-Krise Tag für Tag.

 

Im Rahmen der Nachmittagsbetreuungen der Freiwilligen Ganztagsschule in der Gemeinde Riegelsberg besuchten nun zwei Gruppen von Schülern der „Lindenschule“ und der „Ellerschule“, an unterschiedlichen Tagen, den Gnadenhof Eiweiler. Mit ihren Erzieher- bzw. Betreuerinnen waren die Kinder im Alter von 7 bis 11 Jahren mit der Saarbahn nach Eiweiler angereist.

 

Während sich einige von ihnen im Internet bereits über das Engagement des Gnadenhof für Tiere informiert hatten, stellten die anderen neugierig ihre Fragen . Für die Kinder aber stand der Kontakt zu den Tieren im Mittelpunkt ihres Besuchs.

 

Dabei bekamen die Ziegen die meisten Streicheleinheiten.

 

Zum Ende ihres Besuchs konnten sie ein Tier malen, was sie auf dem Gnadenhof gesehen hatten.

 

Auch das bereitete den Kindern viel Freude.

 

 

 

 

Gnadenhof Eiweiler empfängt wieder Besucher

 Die Corona-Krise hat unser Leben in den vergangenen Wochen bestimmt, nun kehrt langsam aber sicher ein Stück Normalität in unser Leben ein.So konnte sich der Gnadenhof Eiweiler wieder über Besucher freuen.

 

Den Anfang machte am 11. Juli 2020 die VHS Saarbrücken . Zu dem Termin hatten sich 40 Teilnehmer angemeldet. Die große Zahl der Anmeldungen machte es notwendig, eine zweite Veranstaltung am 18. Juli 2020 mit nochmals 20 Teilnehmern anzukündigen.

 

Nach einer Begrüßung wurden die Teilnehmer über die Entstehung des Gnadenhof vor 13 Jahren und deren Engagement im Tierschutz informiert. Auf einer Fläche von ca. 30000 m² beheimatet der Hof jetzt 64 Tiere aus nicht artgerechter/ tiergerechter Haltung, Fundtiere,Tiere ohne Bleibe, weil der Besitzer aus finanziellen, gesundheitlichen Gründen die Haltung aufgeben musste oder verstorben ist und Tiere in Not.

 

Insbesondere die kleinen Besucher konnten es nicht erwarten, ins Tiergehege zu kommen und die Tiere zu streicheln, was ihnen dann auch sichtlich Spaß bereitete.

 

Der Gnadenhof Eiweiler bietet auch einzelnen Personen oder kleinen Gruppen nach vorheriger Absprache Besuchstermine an.

 

Diese können über die Internetseite www.gnadenhof-eiweiler.de oder telef. unter 06806-13737 vereinbart werden.

 


Neuigkeiten Mai 2020


 

Flaschenlamm neu auf dem Gnadenhof

 

Von Spaziergängern wurde das erst 3-4 Tage alte Lämmchen auf einer Wiese, neben seiner toten Mutter, aufgefunden. Durch laute Rufe hatte das kleine Böckchen auf sich aufmerksam gemacht.

Nach Rücksprache mit dem Besitzer der Schafe wurde es von einem jungen Paar in Obhut genommen und die ersten Tage alle drei Stunden mit der Flasche gefüttert.

Einige Tage später wurde der Gnadenhof  über das Schicksal des Lämmchen informiert. Spontan erklärten wir uns bereit, es aufzunehmen.

Jetzt, im Alter von fünf Wochen erhält es über den Tag alle sechs Stunden seine Milch aus der Flasche.

„Söckchen“, so lautet sein Name, hat sich gut entwickelt und auch bereits in der Schafherde eingelebt.

 


 

Trauerschnäpper“ nistet auf dem Gnadenhof

 

Trauerschnäpper sind Zugvögel, die in Afrika überwintern. Die negativen Folgen des Klimawandels lassen sich bei dieser Art leider sehr gut feststellen. Die kleinen Singvögel können nicht erahnen, dass der Frühling auf Grund der Erderwärmung mal wieder früher einsetzt.

Trauerschnäpper konkurrieren daher um geeignete Nistplätze u. a. mit verschiedenen Meisenarten. Was sich für sie sehr nachteilig auswirkt ist, dass sie als Langstrecken-Zieher erst sehr spät ihre Reviere besetzen können. Oft sind die besten Brutplätze bereits an Standvögel vergeben.

Auf dem Gnadenhof hat ein Pärchen jetzt dennoch einen freien Nistkasten gefunden.

Wie so oft, leitet sich der Name des Vogels von seinem Äußeren ab. Doch auch beim Trauerschnäpper gilt: Die Kleider sehen unterschiedlich aus und nur eins zeigt eine Verbindung zum Namen: Das ausgewachsene Männchen trägt überwiegend „Trauer“, also Schwarz (mit etwas Weiß) und auch hier gibt es sehr bräunliche Individuen, die eigentlich weniger an Trauer erinnern.

 

Das Foto zeigt das männliches Tier, mit einer eher bräunlichen Variante.

 

Die Art ist vielerorts inzwischen selten und wird bundesweit als gefährdet in der roten Liste geführt!

 



"Hansi" du fehlst uns!
Vor genau zehn Jahren kam "Hansi" mit seiner Partnerin, dem Ziegenmädchen "Selly", aus sehr schlechten Verhältnissen, zu uns auf den Gnadenhof. Sie waren die ersten Ziegen in unserer Schafherde! Schon bald wurde "Hansi" der "Chef" auf dem Hof. Den Helfern und Besuchern verlangte er immer wieder "Streicheleinheiten" ab. Wer seiner Aufforderung nicht sofort nachkam, erhielt einen, mitunter auch schon mal unsanften Stoß mit seinen Hörnern. Dennoch konnte man ihm nicht böse sein.
Am 05. Mai 2020, im Alter von ca. 14 Jahren, ist er über die Regenbogenbrücke gegangen! "Hansi" bleibt uns immer in Erinnerung! 

Sich von einem Tier trennen zu müssen ist immer schwer für uns! Aber dennoch muss man auch loslassen können. In den zurückliegenden Jahren mussten wir dies bei 20 Schafe, 3 Ziegen, 8 Kaninchen, 7 Hühnern, 2 Hähnen, 6 Enten und bei unserem Hütehund "Robin" tun.


Neuigkeiten  April 2020

 

Schwalben zurück auf dem Gnadenhof

 

 

Die ortstreuen Schwalben sind zurück aus ihrem Winterquartier, südlich der Sahara in Mittel- und Südafrika.

 

In unserem Ziegenstall haben sie ihren Nistplatz auch sofort wieder gefunden. Die ersten beiden Tage waren sie fleißig damit beschäftigt, diesen zu reinigen und auf zu bessern. Er besteht aus einem offenen, schalenförmigen Nest an einem Deckenbalken. Zum Bau verwenden die kleinen Singvögel lehmartige Erde, die mit Speichel zusammengeklebt und mit Heu aus dem Stall verstärkt wird. Den benötigten Schlamm sammeln die Vögel gerne aus Pfützen und Bodensenken. Aufgrund der längeren Trockenheit haben wir ihnen eine große Wasser-Tränke aufgestellt, welche sie und andere Vögel auch regelmäßig anfliegen.

Rauchschwalben haben zwei Jahresbruten in der Zeit von ca. Mai bis September. Sie legen bis zu 6 weiße, rotbraun gefleckte Eier; die Brutzeit beträgt 15 Tage.

Durch ihr Gefieder lassen sich Rauchschwalben leicht von anderen Schwalbenarten unterscheiden. Die kleinen Vögel haben einen auffällig schwarz-blauen Rücken, der bei Lichteinfall metallisch glänzt, und eine weiße Bauchseite. Kehle und Stirn des Vogels sind kastanienbraun gefärbt. Männliche und weibliche Rauchschwalben haben dieselbe Färbung.

Die Vögel stehen laut den Bundesnaturschutzgesetz unter besonderem Schutz. 

Über den ganzen Tag erfreuen sie uns mit ihrem Ruf, einem hohen „witt-witt“ und ihrem melodischen Gesang.

 

 

 


Neuigkeiten Februar 2020



 

Buchvorstellung „Die Tiere vom Gnadenhof Eiweiler“

 

 

 

Es begann im Jahr 2008 mit zwei alten Schafen und der Idee, Nutztieren ein Gnadenbrot zu geben.

Heute haben dort über 60 Tiere – vorwiegend aus nicht tier- bzw. artgerechter Haltung, Tiere in Not oder Fundtiere – ein Zuhause gefunden, in dem sie bis an ihr Lebensende bleiben können.

Es handelt sich um kleine Nutztiere wie Schafe, Ziegen, Kaninchen, Hühner und Enten.

Damit leistet der Gnadenhof  mit seinen ehrenamtlichen Helfern/innen einen aktiven Beitrag zum Tierschutz.

Regelmäßig besuchen Schulklassen und Gruppen den Hof, um sich über die Arbeit für die Tiere zu informieren.

Hierzu gibt es auch das Buch von Jutta Braun , in dem die skurrilen, heiteren, ernsten und vor allem unterhaltsamen Geschichten über die tierischen Bewohner des Gnadenhof, nicht nur für Kinder, eindrucksvoll erzählt werden.

Das Buch ist jetzt auch bei „PIEPER Bücher“, dem Traditionskaufhaus PIEPER in Saarlouis, Am großen Markt, erhältlich.

 


Neuigkeiten vom Hof, Dezember 2019


Neuigkeiten vom Hof, November 2019


Silberreiher beim Gnadenhof Eiweiler gesichtet

 

Bereits um die Mittagszeit des 06.11.2019 wurde der sehr große, weiße Vogel unmittelbar am Gelände des Gnadenhof Eiweiler festgestellt. Er stand im „Köllerwieserbach“, den Kopf ständig in alle Richtungen drehend, um die Umgebung genau zu beobachten.

 

Noch vor wenigen Jahren war ein hierzulande gesichteter Silberreiher (wisschenschaftlicher Name: Ardea alba) eine Sensation. Im Winter leuchten die Silberreiher-Schnäbel gelb, während der Paarungszeit verdunkeln sie sich. Auf dem Bild ist der gelbe Schnabel, trotz großer Entfernung gut zu erkennen.

 

Als er dann wenig später aufflog, war der Vogel durch seine langsamen Flügelschläge und den zusammengelegten Hals unverkennbar. Die Flügelbreite beträgt bis zu 175 Zentimeter. Silberreiher sind nicht kälteempfindlich und auch bei frostigen Temperaturen an eisfreien Fließgewässern zu beobachten. Als wahres Silberreiher-Eldorado galt der Neusiedler See im österreichischen Burgenland. Am 08.11.2019 konnten wir feststellen, dass sich ein zweiter Silberreiher dazu gesellt hatte. Beide konnten aus großer Entfernung fotografiert werden.

 

Von der Straße die zur Vogelsbornkapelle führt kann man die Tiere mit einem Fernglas beobachten. Die Vögel sind sehr scheu. Deshalb sollten keine Versuche unternommen werden, näher an sie heran zu treten.

 


Zwei Neue auf dem Gnadenhof

Diese beiden, ca. 16 Jahre alten, weiblichen Heidschnucken haben wir bei uns aufgenommen. Krankheitsbedingt konnte sich die Besitzerin nicht mehr um sie kümmern. Die ersten drei Tage mussten sie noch in Quarantäne bleiben! Nach Abschluss einer tierärztlichen Behandlung konnten beide jetzt auf die Weide.
Die graue gehörnte Heidschnucke ist ein Wildschaf und stammt vom Mufflon Sardiniens und Korsikas ab. Sie ist in beiden Geschlechtern gehörnt und eine sehr genügsame Schafrasse.

Jetzt dürfen sie ihren Lebensabend bei uns  verbringen.

 


Neuigkeiten vom Hof, Oktober 2019

Umweltminister übergibt Spendenscheck an Gnadenhof Eiweiler

 

Dazu stattete Umweltminister Reinhold Jost am 23. Oktober 2019 der von Jutta und Lothar Braun geführten Auffangstation in Heusweiler - Eiweiler einen Besuch ab.

 

Jost nutzte die Gelegenheit aber auch, um sich über die Arbeit auf dem Gnadenhof zu informieren.

 

Lothar Braun begrüßte die Gäste und berichtete anschließend über die Entstehung des Gnadenhof vor bereits 12 Jahren mit dem Ziel, eine Bleibe für in Not geratene, kleine Nutztiere, wie Schafe, Ziegen, Kaninchen, Hühner und Enten zu schaffen. Heute befinden sich 65 Tiere auf dem Hof, mit einer Fläche von ca. 35 000 m².

 

Viele davon stammen aus nicht tier- bzw. artgerechter Haltung. Aber auch Fundtiere nahm der Gnadenhof Eiweiler auf, so zum Beispiel Ziegen, Schafe oder aber auch ausgesetzte Kaninchen oder Hähne. Ebenso Tiere ohne Bleibe, weil der Besitzer aus finanziellen, gesundheitlichen Gründen die Haltung aufgeben muss oder verstorben ist.

Außerdem verbinden Jutta und Lothar Braun ihre Initiative mit einem pädagogischen Ansatz. Sie erhalten oft Besuch von Kindern unterschiedlichen Alters. Diesen erklären und verdeutlichen sie die Bedürfnisse der einzelnen Tierrassen und was es bedeutet, Verantwortung für die Haltung eines Tieres zu übernehmen. Auch kommen regelmäßig Schulklassen aus dem gesamten Saarland im Rahmen von Projektwochen zum Thema „Tier- und Naturschutz“ oder „Soziales Engagement“ auf den Gnadenhof.Ebenso arbeiteten wiederholt junge Menschen mit Handicap, z. B. aus Jugendwohngruppen in Saarbrücken und Heusweiler, mit auf dem Hof. Umweltminister Reinhold Jost zeigte sich beeindruckt vom ehrenamtlichen Engagement auf dem Gnadenhof, auch im Hinblick auf die Unterstützung durch viele Helferinnen und Helfer, die fast täglich mit vor Ort sind und wesentlich zum Erfolg der Initiative beitragen.Jost bezeichnete es als eine gute Entscheidung der Jugendlichen des FÖJ - Jahrganges 2017/2018, den Restbetrag in ihrer Kasse als Spende an den Gnadenhof Eiweiler zu geben. Stellvertretend für den FÖJ - Jahrgang übergaben Annika Döbert, Jana Lieblang und Franziska Schug zusammen mit Umweltminister Jost symbolisch einen Spendenscheck über 1.600,- Euro an Jutta Braun.Jutta und Lothar Braun bedankten sich für die finanzielle Unterstützung und freuten sich, dass sie den Minister und auch weitere Gäste, darunter der Leiter Referat A/2 im Umweltministerium. Stefan Scheid, der pädagogischen Leiter „Freiwilliges Ökologisches Jahr“ (FÖJ) im Saarland, Günther von Bünau und der Ortsvorsteher von Eiweiler, Richard Wachall, von der Bedeutung ihrer Arbeit überzeugen konnten.

Da sich die Initiative über das persönliche Engagement der Betreiber hinaus ausschließlich aus Spenden finanziert, sagte Umweltminister Jost dem Gnadenhof auch für die Zukunft weitere Unterstützung zu.

 



Neuigkeiten vom Hof, September 2019


 

Gnadenhof Eiweiler lud zum „Tag der offenen Tür“

 

 

Auch in diesem Jahr kamen wieder viele Besucher zum Gnadenhof-Fest nach Eiweiler, darunter auch der Schirmherr und Bürgermeister von Heusweiler, Thomas Redelberger.

Die Gäste erwartete nicht nur ein reichhaltiges Angebot an Speisen und Getränken sondern auch einen Flohmarkt, eine Tombola, Livemusik mit der Band „LBK“ aus Schmelz und nicht zuletzt ein Kinderprogramm mit dem Clown „Mimmello“. Mit seinen musikalischen und tänzerischen Einlagen wusste er nicht nur die kleinen Besucher zu begeistern.

Bei den Führungen zu den Tiergehegen konnte man sich über die Haltung der Schafe, Ziegen, Kaninchen, Enten und Hühner informieren.

Das Fest war ein voller Erfolg. Die Betreiber Jutta & Lothar Braun und die vielen Helferinnen und Helfer bedanken sich bei den Besuchern recht herzlich, auch für das Interesse und den Zuspruch für ihr Engagement.

 

Neuigkeiten vom Hof, August 2019



Neuigkeiten vom Hof, Juli 2019

Jetzt schon vormerken!

"Tag der offenen Tür" am 01. September 2019 mit vielen Überraschungen auf dem Gnadenhof Eiweiler


Neuigkeiten auf dem Hof, Mai 2019


Laufente hat neuen Begleiter

 

Nachdem unser Laufenten-Erpel, „Herr Schneider“, aus Altersgründen gestorben war, hat nun „Frau Schneider“ einen neuen, jungen Begleiter bekommen, nämlich „Herrn Schröder“.

 

Er lässt seine Laufentendame nicht aus den Augen und begleitet sie auf Schritt und Tritt!

 

Am Liebsten „schnäbeln“ beide auf der Wiese oder im Bach.

 

Vor dem Fuchs müssen sie sich allerdings in Acht nehmen.

 

 

 


Neuigkeiten vom Hof, April 2019


Ping Pong auf dem Gnadenhof

 

Ping Pong steht umgangssprachlich für die Sportart Tischtennis.

 

Ping“ und „Pong“ sind aber auch die Namen der beiden Kamerunschafe, welche der Gnadenhof Eiweiler am Ostersamstag aufgenommen hat.

 

Zuvor lebten sie in einem saarländischen Tierpark, wo man sie aber nicht mehr haben wollte. Von dort kamen sie in gute Hände! Ihre Besitzerin verstarb jedoch ganz plötzlich. Auf dem Gnadenhof Eiweiler haben sie nun eine neue Bleibe gefunden. Die ersten Stunden schauten sich „Ping“ und „Pong“, noch etwas aufgeregt, ihre neue Umgebung an. Aber schon bald liefen sie mit den anderen Schafen und Ziegen umher. Beide sind sehr zutraulich. Ansonsten sind Kamerunschafe eher ängstlich bis zurückhaltend.

 

Ihre Unterwolle stoßen sie im Frühjahr ab und müssen deshalb nicht geschoren werden.

 


Ein neues Zuhause für „Schorsch“, „Lotte“ und „Nico“

 

Der Kamerun-Schafbock „Schorsch“ ist von Geburt an blind. Bei seinem Vorbesitzer fand er sich in der Herde nicht zurecht. Von anderen Böcken wurde er immer wieder gestoßen. Sich zu verteidigen war ihm nicht möglich.

 

Zusammen mit „Lotte“ und ihrem Lamm „Nico“ haben die Drei auf dem Gnadenhof Eiweiler eine neue Bleibe gefunden und eine eigene, kleine Weide, wo sie sich zurechtfinden. „Schorsch“ sucht als Orientierung stets die Nähe zu „Lotte“ und „Nico“!

 


Burenziege „Madonna“ neu auf dem Gnadenhof

 

Nach einer Tot- und einer Missgeburt wollte ihr Besitzer sie in den „Ziegen-Himmel schicken“! Tierschützer wurden darauf aufmerksam und informierten uns über ihr Schiksal. „Madonna“ hat bei uns ein neues Zuhause gefunden, was sie auch sichtlich genießt! Sie ist eine sehr liebe Ziege! Die Burenziegen haben ihren Ursprung in Südafrika.

 



Neuigkeiten vom Hof, März 2019

Vorwort zum Buch "Die Tiere vom Gnadenhof Eiweiler"

„Ganzheitlich“ lernen – mit Kopf, Bauch und Herz: Was brauchen Kinder dafür, was ist das beste Lernmaterial? Dieses Buch gehört dazu. Es ist die Geschichte von Menschen, die auszogen, um wunderbaren Wesen zu helfen: Sogenannten „Nutztieren“, die nur leben dürfen, damit wir Menschen sie töten und verspeisen. Oder die nur leben dürfen, damit wir ihre Milch und ihre Wolle nutzen. Wenn sie dann älter werden und ihren Nutzwert verlieren, dann töten wir sie auch. Finden wir das gut und richtig? Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Auch Kinder. Doch wir alle können eine klare Haltung nur entwickeln, wenn wir kennen, fühlen, verstehen, worum es wirklich geht. Deshalb sind die Geschichten der vielen Tiere auf dem Gnadenhof EIWEILER so wertvoll und wunderbar. Was JUTTA BRAUN und THOMAS NOLL von ihren Ziegen, Schafen, Hühnern, Enten, Hasen, Rehen, Hund und Katze erzählen, ist nicht nur herzanrührend, sondern unendlich lehrreich. Wir lernen das „Nutztier“ kennen als Persönlichkeit, als Wesen mit Eigenheiten und Charakter wie Mama, Papa und Geschwister auch. Grete, die treue Ziege, Kollege „Hoheit Karl-Gustav“, der Noble. Wir erfahren ganz nebenbei die Bedeutung der Klauenpflege, was Fellwechsel bedeutet, wie das geht mit dem Lammen, wie wichtig Impfungen sind und was man bei Schafs-Durchfall tut. Ich fühle mich gleich auf zweierlei Weise mit den Autoren seelenverwandt: Zum einen engagiere ich mich mit Leidenschaft für Tierschutzunterunterricht in der Grundschule, gemeinsam mit dem Bundesverband Praktizierender Tierärzte und PURINA,
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„Liebe für’s Leben“ haben wir die Initiative getauft. Pädagogisch ausgebildete Tierärzte bieten Unterrichtseinheiten für Grundschulen an, in denen sich die Schüler bewusst werden, was HAUSTIERE brauchen für ein glückliches Leben in einer Familie. Über 60.000 Kinder haben wir schon in Deutschland erreicht, und wir sind immer wieder so froh, wenn wir erleben, wie die Kinder darüber grübeln, was Haustiere brauchen, um gesund und zufrieden bei uns zu sein. Genau das gilt doch für das Nutztier auch! Viel zu selten wird dieses Thema im Unterricht adressiert. Aber hier, in diesem Buch! Zum anderen fühle ich mich den Autoren persönlich verbunden, weil ich selbst einige “Nutztiere“ halte, auf unserem Weingut in der Toskana: Hühner und Gänse. Und drei Pfauen habe ich auch. Wie merkwürdig ich angeschaut wurde, als ich gleich erklärte, als die ersten Hühner kamen: „Kein Huhn wird geschlachtet. Bei uns dürfen alle eines natürlichen Todes sterben!“ Ich bin dankbar für die Eier, für die herrliche Hühner-Welt, die ich täglich beobachten darf – und ich habe auch mal zwei Hühner zum Wund-Nähen in die Tierklinik gebracht, weil der Hahn zu lange Krallen hatte. Hühnerhaltung – eine Wissenschaft! Ständig lerne ich dazu, baue gerade einen größeren Pool für die Gänse, und weiß jetzt alles über das Brutverhalten von Pfauen. Meine Hochachtung vor der Wunderwelt der Nutztiere! Und meine besondere Hochachtung vor den Autoren dieses Buches. Sie öffnen diese Welt auf so herzliche und kenntnisreiche Weise für die Kinder, dass sie das Lernziel ganz leicht erreichen: Wertschätzung, Respekt und Liebe für das Nutztier!  Nina Ruge

Der kleine "Roberto" entwickelt sich prächtig!



Neuigkeiten vom Hof, Februar 2019

Im vergangenen Herbst hatten wir in einem Tierschutzfall in der Nähe von Esslingen (BW) drei Kamerunschafe aufgenommen. Darunter befand sich auch ein tragendes Schaf, dem wir den Namen "Salma" gaben. Nun hat "Salma" ihr Lämmchen zur Welt gebracht. Aus der Entfernung konnten wir die Geburt beobachten. Noch nass am ganzen Körper hob der Kleine den Kopf und schaute mit  festem Blick in seine neue Umgebung! Nachdem die Mutter ihn abgeleckt hatte, stand er auch bereits auf seinen, noch wackligen Beinen und suchte den Euter zum Trinken. Die ersten Tage werden beide in einem kleinen Stall  verbringen.  Wir haben ihm den Namen "Roberto" gegeben.

Neuigkeiten vom Hof, Dezember 2018



Neuigkeiten vom Hof, Juli 2018


Unsere Flaschenkinder

Antonio, jetzt   3 1/2 Monate alt, und Marie,  2 1/2  Monate alt, bekommen nach wie vor ihre Fläschchen, die sie genüsslich leertrinken.

Das kleine Ziegenmädchen Marie hat schon zwei kleine, spitze Hörnchen bekommen. Wie ein kleines "Teufelchen".

Sie hat auch schon die neue Schaukel ausprobiert.

Der Ziegenbock "Leo" hat sich gut in Herde eingelebt, er ist ein ganz Lieber.

 

Unser Ziegenbock "Valentino" genießt die Streicheleinheiten von Franziska, einer ehrenamtlichen Helferin. 

 

Neuigkeiten vom Hof, April 2018


Ziegenlamm auf dem Gnadenhof

 

 

Seit einigen Tagen kümmert sich der Gnadenhof Eiweiler um ein neugeborenes Ziegenlamm.

 

Die kleine Zwergziege war erst 10 Tage alt und wog gerade mal 2800 g, als sie von ihrer Mutter weg musste. Diese hatte eine Euterentzündung und konnte ihr Lämmchen deshalb nicht mehr säugen.

 

Alle 4-6 Stunden bekommt die kleine „Marie“ nun ihr Fläschchen. In den ersten 5 Tagen hat sie bereits 600 g zugenommen.

 


"Antonio" hat jetzt seinen eigenen, kleinen Stall; vorerst noch im Warmen! Er hat schon über 3 kg zugelegt!
"Monty" weicht nicht von seiner Seite!


Neuigkeiten vom Hof, Februar 2018


Flaschenlamm

 

Die Aufzucht eines Lämmchen mit der Flasche ist eine große Herausforderung!!!
Vor zwei Tagen erhielten wir einen Anruf von Tierschützern aus dem Raum Neunkirchen. Dort konnte ein Schaf nach ca. 14 Tagen seinem neu geborenen Lamm keine Milch mehr geben. Es drohte zu sterben. Die Tierschützer Kerstin und Dirk nahmen das Neugeborene in ihre Obhut und verbrachten es zu uns auf den Gnadenhof. Der Kleine war schwach und er hatte Untertemperatur. Nach Rücksprache mit unserem Tierarzt gelang es, den Kleinen mit viel Fürsorge, Geduld und einer Flaschennahrung alle vier Stunden auf zu päppeln. Er hat schon etwas an Gewicht zu gelegt. Zur Zeit muss der kleine „Mann“ noch in der Wohnung bleiben.
Herzlichen Dank an Kerstin und Dirk für ihr Engagement!
Unser neuer Border Collie „Monty“ hat den kleinen „Antonio“ auch schon in sein Herz geschlossen.
Wer möchte Pate von „Antonio“ werden?


Neuigkeiten vom Hof, Januar 2018


Robin - unser Hütehund

Robin bleibt unvergessen......
weil er unser Leben verändert hat und auch nach seinem Tod in uns weiter lebt.
Man spürte es - in seinem Denken, in seinem Handeln, in seinem Fühlen. Seelenhunde hat sie jemand genannt - jene Hunde, die es nur einmal geben wird im Leben, die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.
Die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum Atmen.
Kein Tag wird vergehen, ohne an sie zu denken und ohne sie zu vermissen. Nur Hundemenschen können verstehen, wie es ist, einen Hund zu verlieren!

 

Du warst als Hund der beste Mensch,
den man zum Freund haben konnte.